Oö. Volksblatt: „Vertrauenssache“ (von Christian HAUBNER)

Ausgabe vom 5. Mai 2021

Linz (OTS) – Auch das ist ein Zeichen der – wenngleich ganz langsamen – Normalisierung inmitten der Corona-Pandemie: Internationale Polit-Treffen finden wieder von Angesicht zu Angesicht statt, wie die Reisen von Europaministerin Karoline Edtstadler nach Nordmazedonien, von Außenminister Alexander Schallenberg nach Bosnien-Herzegowina oder das Treffen der G7-Außenminister in London zeigen.
Das ist gut. Denn auch in der Spitzenpolitik und in der Wirtschaft zählt die persönliche Ebene. Dass Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger einander kennen, in persönlichen Gesprächen Vertrauen aufbauen, ist durch nichts zu ersetzen.
Um Vertrauen geht es auch bei der nunmehrigen „Impfdiplomatie“ österreichischer Politikerinnen und Politiker im Auftrag der EU in den Ländern des Westbalkan. Die Menschen dort sollen sehen, dass sie sich auf die Europäische Union verlassen können. Glaubwürdigkeit und Vertrauen sind da besonders wichtig, werden sie doch mitentscheidend dafür sein, wohin sich die Menschen und damit ihre Länder wenden: zur EU und ihren westlichen Werten oder zu China, der Türkei und Russland. Übrigens: Auch diese Staaten haben bereits Impfstoffe in die Region geschickt.

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