
FPÖ – Belakowitsch: Keine Zwangsimpfung am Arbeitsplatz!
FPÖ fordert klare arbeitsrechtliche Regelungen bis hin zu einem Kündigungsschutz für Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen oder können
Wien (OTS) – Empört über die aktuelle Diskussion über eine Impfpflicht am Arbeitsplatz zeigte sich FPÖ-Sozialsprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch und betonte: „Sich impfen zu lassen oder auch nicht ist eine höchstpersönliche Entscheidung.“ Aber weil die Regierung mit ihrer Impfpropaganda nicht durchkomme, gehe sie jetzt zur Erpressung über und setze Arbeitgeber soweit unter Druck, dass der Impfzwang zusätzlich über den Arbeitsplatz implementiert werden solle.
„Es ist nicht normal, dass sich gesunde Menschen quasi freibeweisen müssen – als Geimpfte, Genesene und Getestete“, so Belakowitsch weiter. „Es ist nicht normal, eine gesunde Bevölkerung in Bausch und Bogen als krank bzw. infektiös einzustufen und unter den Generalverdacht der Gesundheitsgefährdung zu stellen.“ Dies sei eine völlige Pervertierung von normal, ein Auf-den-Kopf-Stellen“ des Normalen. Und dies wolle man jetzt auch am Arbeitsplatz ausrollen und bei Zuwiderhandeln mit dem möglichen Verlust das Arbeitsplatzes sanktionieren.
Belakowitsch verwies darauf, dass man auch trotz Impfung infektiös sein könne. Zudem sei es nur ein Risiko für den Nicht-Geimpften, wenn er nicht geimpft sei, nicht aber für geimpfte Personen. Außerdem seien Gesundheitsdaten eine hochsensible Materie, in die auch der Arbeitgeber nicht jederzeit Einsicht nehmen könne.
„Es braucht klare arbeitsrechtliche Regelungen bis hin zu einem Kündigungsschutz für Menschen, die sich – aus welchem Grund auch immer – nicht impfen lassen wollen oder können“, forderte Belakowitsch. „Die totalen Überwachungsfantasien von Kurz und Co. lehnen wir ab.“
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