Europäischer Immobilienmarkt trotzt der Krise

Stadtflucht ist in ganz Europa ein auffallender Trend, ausgelöst durch die COVID-19-Pandemie.

Wien (OTS) – Gesamter Pressetext, Grafik und Fotos auf
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Wichtige Inhalte:

* 62 % der Europäer sind von der Stärke ihres lokalen Immobilienmarktes im Jahr 2021 überzeugt.

* 50 % der befragten RE/MAX-Regionen geben an, dass Käufer, die übersiedeln wollen, in ländliche Gebiete übersiedeln wollen.

* 67 % der RE/MAX-Regionen geben an, dass Erstkäufer und Übersiedlungskäufer die Haupttreiber der Nachfrage auf dem Immobilienmarkt im Jahr 2021 sind.

Europäischer Wohnungsbericht 2021: Starkes Preiswachstum und Lebensstil-Änderungen sind offensichtlich

Während Europa weiterhin durch die neue Realität navigiert, die die COVID-19-Pandemie ausgelöst hat, zeigen die Immobilienmärkte auf dem gesamten Kontinent Anzeichen für ein anhaltendes Wachstum. Laut dem RE/MAX European Housing Report 2021 wird in vielen Regionen ein starkes Preiswachstum im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich erwartet. Dabei sind es speziell Erstkäufer und sogenannte „Verbesserungskäufer“, die ihre Wohnsituation vergrößern oder verbessern wollen, die die Marktaktivität weiter vorantreiben.

Das Angebot dürfte auch weiterhin gering bleiben, insbesondere bei Wohnungen in städtischen Zentren und Einfamilienhäusern in städtischen und ländlichen Gebieten.

„In ganz Europa sehen wir aufgrund der durch COVID-19 angestoßenen Lebensstiländerungen viel mehr Übersiedlungskäufer“, sagt Michael Polzler, CEO von RE/MAX Europe. „Diese Kaufinteressenten suchen geräumigere Wohnmöglichkeiten, möchten näher an Grünflächen sein und suchen auch nach größeren Immobilien in ländlichen Gebieten. Unser Maklernetzwerk in diesen Bereichen ist geschäftig wie nie zuvor. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Lifestyle-Trend noch länger fortsetzt.“

Die Auswirkungen von COVID-19 auf den europäischen
Wohnungsmarkt

Während Eigentümer besonders in Frankreich, Deutschland, Griechenland, Irland, Italien, Polen, Rumänien, der Slowakei und der Schweiz aufgrund der gesundheitlichen und wirtschaftlichen Einschränkungen aufgrund von COVID-19 den Zeitpunkt des Immobilienverkaufs hinauszögerten, blieben die Marktaktivitäten in anderen Ländern wie Österreich, Island, Tschechien, Belgien und den Niederlanden annähernd stabil.

Laut einer Maru/Blue-Umfrage im Auftrag von RE/MAX Europe haben seit März 2020 30 % der Europäer mit dem Gedanken gespielt, umzuziehen. 40 % der Europäer erwägen, 2021 auf dem Immobilienmarkt aktiv zu werden, um zu kaufen oder zu verkaufen. Diese Stimmung ist in Spanien (58 %), Portugal (50 %) und der Türkei (43 %) am stärksten.

In vielen Ländern Europas hat die COVID-19-Pandemie zu Verschiebungen bei den Marktaktivitäten und den Käuferpräferenzen geführt.

Laut der Umfrage haben 37 % der Europäer seit März 2020 überlegt, in eine ländlichere Gemeinde zu ziehen. Dieser Trend ist vor allem in Ländern wie Österreich, Italien und Finnland zu beobachten. Viele Stadtbewohner suchen nach größeren Immobilien in ländlichen Gebieten. Dies ist teilweise darauf zurückzuführen, dass die Europäer zu Hause arbeiten und mehr Platz für ein Homeoffice wünschen.

Für gut ein Drittel der Europäer (35 %) hat die COVID-19-Pandemie das Interesse am Kauf oder Verkauf erhöht. Diese Stimmung ist in der Türkei (60 %) und in Spanien (56 %) am stärksten. Mancher Eigentümer zögerte jedoch in der Hoffnung auf einen besseren Zeitpunkt, nämlich eine Post-COVID-19-Situation, seine Immobilie zum Verkauf anzubieten.

Auch dies hat zu anhaltenden Herausforderungen aufgrund der Angebotsknappheit im letzten Jahr beigetragen.

Andererseits hat die durchschnittliche Vermarktungsdauer in einigen Ländern zugenommen, beispielsweise in Bulgarien, Frankreich und Deutschland.

„Der Einfluss der Pandemie auf den europäischen Immobilienmarkt wird für den Rest des Jahres 2021 deutlich spürbar bleiben“, ergänzt Polzler. „Unser Netzwerk nutzt – je nach Land – unterschiedliche neue Technologien, um einen sicheren Verkaufsprozess zu gewährleisten:
virtuelle Touren, Online-Erstbesichtigungen, das digitale Angebotsverfahren DAVE und vieles mehr. Diese technologischen Fortschritte sind für die Entwicklung der Branche von entscheidender Bedeutung, insbesondere angesichts der neuen Situation mit COVID-19.“

Das allgemeine Vertrauen in den europäischen Immobilienmarkt
ist stark

Laut der Umfrage sind 62 % der Europäer trotz der durch das Virus verursachten Störungen von der Stärke ihres lokalen Immobilienmarktes und 59 % von der Stärke des europäischen Immobilienmarktes als Ganzes überzeugt.

Diese Stimmung ist in den Niederlanden mit 75 % für den lokalen Markt und 73 % für den europäischen Markt am stärksten. Insgesamt ist die Mehrheit der Europäer (55 %) der Ansicht, dass der Immobilienmarkt gut funktioniert.

Lisa Stanko
RE/MAX Europe Marketingleiter
Mobil: +43 676 7837485
E-Mail: marketing@remax.eu

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