
GLOBAL 2000 an neue OMV-Führung: Ehrlicher Kurswechsel statt Greenwashing!
UmweltschützerInnen fordern eine rasche Transformation zu klimafreundlichen Energietechnologien statt Greenwashing
Wien (OTS) – Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 fordert vom neuen OMV-Generaldirektor Alfred Stern einen ehrlichen Kurswechsel hin zu klimafreundlichen Technologien. Bereits zuvor hatten UmweltschützerInnen in einer nächtlichen Aktion die Botschaft „Stopp Greenwashing“ auf einen der OMV-Öltanks und im Vorfeld der Firmenzentrale in Wien projiziert, weil die OMV zwar vorgibt, Klimaschutz groß zu schreiben, aber weiterhin stark in fossile Energie investiert.
„Es braucht einen echten Kurswechsel hin zu klimafreundlichen Technologien und nicht nur ein paar grüne Farbtupfer. Der neue OMV-Generaldirektor Alfred Stern ist jetzt gefordert, diese Transformation in Richtung klimafreundliche Technologien rasch durchzuführen. Was derzeit als neue OMV verkauft wird, ist in Wahrheit Greenwashing, ernsthafte Änderungen erfordern ein sofortiges Ende der Neuerschließung von Öl- und Gasfeldern sowie ein Umlenken dieser Investitionen in klimafreundliche Energietechnologien“, betont Johannes Wahlmüller, Klima- und Energiesprecher von GLOBAL 2000.
Weiters ist eine grundlegende Überarbeitung der Konzernstrategie erforderlich. Diese sieht vor, dass bis 2025 60 % des Portfolios aus „CO2-armen“ oder „CO2-freien“ Produkten bestehen soll. Was auf den ersten Blick gut klingt, hat aber einen Haken: Unter „CO2-arm“ versteht die OMV auch klimaschädliches Erdgas. Die Strategie sieht einen „verstärkten Einsatz von Gas“ vor, der größte österreichische Industriekonzern plant also weiterhin, an fossilen Energieträgern festzuhalten und will das Geschäft mit Erdgas sogar noch ausbauen.
Trotz dieser klar klimaschädlichen Strategie gibt die OMV vor, dass Klimaschutz ein zentrales Anliegen ist. Auf der Website heißt es etwa: „Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und werden unserem Bekenntnis zum Pariser Abkommen und zu den EU-Klimazielen gerecht werden.“* Doch man kann dieser Verantwortung nicht gerecht werden, wenn man ein Festhalten am Geschäft mit schmutziger Energie vorhat.
„Vom neuen OMV-Generaldirektor Alfred Stern erwarten wir uns nicht nur ein Bekenntnis zum Pariser Klimaschutzabkommen, sondern einen glaubwürdigen Ausstiegsplan aus fossilen Energien“, so Wahlmüller abschließend.
*Quelle: [https://www.omv.com/de/nachhaltigkeit/klimaschutz]
(https://www.omv.com/de/nachhaltigkeit/klimaschutz)
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Lydia Matzka-Saboi, GLOBAL 2000 Pressesprecherin, 0699 14 2000 26, lydia.matzka@global2000.at
Johannes Wahlmüller, GLOBAL 2000 Klimasprecher, 0699 14 2000 41, johannes.wahlmueller@global2000.at
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