SOS Mitmensch: „Islamlandkarte“: Rechtsextreme Szene springt auf Generalverdachts-Zug auf

Regierung sollte Extremismus fokussiert bekämpfen, nicht anstacheln

Wien (OTS) – „Es tritt jetzt ein, wovor viele, auch wir, gewarnt haben. Die rechtsextreme Szene springt auf den Generalverdachts-Zug auf, der durch die so genannte „Islamlandkarte“ befördert wurde“, kommentiert Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch, die jetzt bekannt gewordene mutmaßlich rechtsextreme Schilderaktion zur „Islamlandkarte“.

Das Schüren eines Generalverdachts gegen eine religiöse Minderheit sei eine reale Bedrohung für Betroffene, warnt Pollak. „Extremismus muss dort, wo er auftritt, fokussiert bekämpft werden. Wer hingegen gezielt oder fahrlässig Pauschalverdächtigungen gegen Minderheiten streut, leistet keinen Beitrag zur Bekämpfung von Extremismus, sondern stachelt diesen an“, so Pollak.

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