Strom im Großhandel kostet im Juli um 18 % mehr als vor einem Jahr

Im Monatsvergleich steigt der Österreichische Strompreisindex um 5 % an

Wien (OTS) – Der Österreichische Strompreisindex (ÖSPI) steigt im Juli 2021 gegenüber dem Vormonat um 5,1 %. Im Vergleich zum Juli des Vorjahres 2020 liegt der ÖSPI um 18,0 % höher. Diese sehr deutliche Veränderung im Jahresvergleich ergibt sich insbesondere wegen des relativ niedrigen Niveaus des Strompreises im Großhandel im Juli 2020. Bezogen auf das Basisjahr (2006 = 100) erreicht der von der Österreichischen Energieagentur errechnete Index im Juli 2021 einen Stand von 100,92 Punkten.

Der Grundlastpreis (106,54 Indexpunkte) steigt gegenüber dem Vormonat um 5,4 %. Im Jahresvergleich steigt er um 18,9 %. Der Spitzenlastpreis (88,95 Indexpunkte) weist im Monatsvergleich ein Plus von 4,6 % und im Jahresvergleich ein Plus von 15,9 % auf.

Der ÖSPI erfasst nur das Produkt Strom (Strom-Großhandelspreise) und berücksichtigt keine Netzgebühren, Steuern oder Abgaben. Der Gesamtpreis für Strom teilt sich beim Endkonsumenten zu knapp 40 % auf die Energiekomponente und zu 60 % auf Netzgebühren, Steuern und Abgaben auf (Details bietet diese [Grafik]
(https://www.ots.at/redirect/eaagrafik)).

Die Zeitreihen zum ÖSPI, getrennt nach Grund- und Spitzenlast, sind auf der Webseite der [Österreichischen Energieagentur als pdf zu finden] (https://www.ots.at/redirect/eaa).

Alle Informationen zur Methodik des ÖSPI finden Sie [hier]
(https://www.ots.at/redirect/energyagency248).

Österreichische Energieagentur – Austrian Energy Agency
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