
Grüne Wien/Kraus zu ASFINAG Evaluierung: Klima-Blockade durch Rot-Pinke Stadtregierung
Wien (OTS) – „Wir befinden uns mitten in der Klimakrise, die Zeichen rund um uns herum sind eindeutig. Hitzewellen, Tornados in Europa und Naturkatastrophen zerstören die Lebensgrundlagen von uns allen und der kommen Generationen. Dass Klimaschutzministerin Leonore Gewessler die Evaluierung aller Neubauprojekte der ASFINAG angeordnet hat, ist ein vernünftiger und richtiger Schritt für den Klimaschutz in unserem Land“, sagt Peter Kraus, Grüner Klima-Stadtrat.
„Österreich und Wien haben sich dazu verpflichtet, bis 2040 Klimaneutral zu sein. Jetzt zeigt sich, wer dieses Ziel ernst nimmt und wer bei erster Gelegenheit „Betonieren!“ schreit und so die Lebensqualität in Wien gefährdet“, so Kraus.
Inakzeptable Klima-Blockade in Wien
Die Reaktionen aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland auf Gewesslers kluge und vernünftige Entscheidung zeige auch, wem die Zukunft und das Wohl der Menschen ein Anliegen ist und wer hingegen Klimaschutz nur mit inhaltsleeren Überschriften betreiben will, so der Grüne Klima-Stadtrat. „Klimaschutz ist mehr, als lediglich ein paar Sprühnebel aufstellen. Wer wie ein Mantra von Klimamusterstadt spricht, kann nicht am selben Tag aus dem Stadtregierungsbüro heraus den Bau neuer Autobahnen einfordern.”
Das einzig Inakzeptable ist die Tatsache, dass die SPÖ-Neos Regierung in Wien beim Klimaschutz blockiert und allen Ernstes glaubt, eine Autobahn sei ein ökologisches Projekt.
Wien braucht echten Mut beim Klima
Die Wiener Stadtregierung hat sich zwar selbst einen Klima-Check in ihr Programm geschrieben, bekommt aber gleichzeitig gar nicht genug von den Autobahnen, die sie selbst bauen. Das Festhalten am klimaschädlichen Projekt Stadtautobahn und das lautstarke Einfordern des Lobautunnels offenbart eines: Bürgermeister Ludwig und die Wiener Stadtregierung entlarven sich als Betonierer und Blockierer. Wien braucht mehr Öffis, bessere Verbindungen über die Stadtgrenze und keine fossilen Großprojekte, die die Grünen Lungen unserer Stadt zerstören“, so Peter Kraus abschließend.
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