
Strom im Großhandel kostet im August um 30 % mehr als vor einem Jahr
Im Monatsvergleich steigt der Österreichische Strompreisindex um 6 % an
Wien (OTS) – Der Österreichische Strompreisindex (ÖSPI) steigt im August 2021 gegenüber dem Vormonat um 5,9 %. Im Vergleich zum August des Vorjahres 2020 liegt der ÖSPI um 29,5 % höher. Ausgehend von einem relativ niedrigen Preisniveau im vergangenen Jahr (Basis-Effekt) sind diese deutlichen Preissteigerungen wesentlich getrieben von hohen Gas-Großhandelspreisen (siehe auch [Österreichischer Gaspreisindex]
(https://www.ots.at/redirect/energyagency265)), teureren
CO2-Zertifikaten und einem steigenden Strombedarf. Bezogen auf das Basisjahr (2006 = 100) erreicht der von der Österreichischen Energieagentur errechnete Index im August 2021 einen Stand von 106,89 Punkten.
Der Grundlastpreis (113,07 Indexpunkte) steigt gegenüber dem Vormonat um 6,1 %. Im Jahresvergleich steigt er um 30,8 %. Der Spitzenlastpreis (93,73 Indexpunkte) weist im Monatsvergleich ein Plus von 5,4 % und im Jahresvergleich ein Plus von 26,3 % auf.
Der ÖSPI erfasst nur das Produkt Strom (Strom-Großhandelspreise) und berücksichtigt keine Netzgebühren, Steuern oder Abgaben. Der Gesamtpreis für Strom teilt sich beim Endkonsumenten zu knapp 40 % auf die Energiekomponente und zu 60 % auf Netzgebühren, Steuern und Abgaben auf (Details bietet diese [Grafik]
(https://www.ots.at/redirect/eaagrafik)).
Die Zeitreihen zum ÖSPI, getrennt nach Grund- und Spitzenlast, sind auf der Webseite der [Österreichischen Energieagentur als pdf zu finden] (https://www.ots.at/redirect/eaa).
Alle Informationen zur Methodik des ÖSPI finden Sie [hier]
(https://www.ots.at/redirect/energyagency248).
Österreichische Energieagentur – Austrian Energy Agency
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