
Grüne Landesprecherin Helga Krismer sieht Riesenchance für Gemeinden und Bürger*innen im EAG von Klimaschutzministerin Gewessler
Auch Land Niederösterreich muss rasch seinen Betrag leisten
St. Pölten (OTS) – Mit dem im Nationalrat Anfang Juli beschlossenen Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz hat die Grüne Klimaschutzministerin Leonore Gewessler mit Zustimmung des Regierungspartners ÖVP und der SPÖ die Grundlage für den größten Schritt unserer Zeit in Richtung Klimaneutralität und Energiewende geschaffen. Die Grüne Landessprecherin Helga Krismer feiert das Bestreben, Österreich durch den ambitionierten Ausbauplan bis 2030 zu 100% mit Strom aus Erneuerbaren zu versorgen und das Land bis 2040 klimaneutral (keine fossilen Brennstoffe wie Öl, Kohle oder Gas) zu machen.
Damit das gelingt, wird die Stromerzeugung aus Photovoltaik um 11 TWh, aus Windkraft um 10 TWh, aus Wasserkraft um 5 TWh sowie aus Biomasse um 1 TWh ausgebaut und eine Milliarde Förderung pro Jahr zur Verfügung gestellt. Ebenso zur Energiewende beitragen können die nun gesetzlich geregelten Energiegemeinschaften, die es sowohl Gemeinden wie auch Betrieben oder Privaten ermöglichen, erneuerbaren Strom zu erzeugen und mit anderen Mitgliedern der Energiegemeinschaften zu teilen. Für soziale Gerechtigkeit sorgt neben der vorgesehenen Befreiung von allen Ökostrom-Abgaben für einkommensschwache Haushalte (GIS-befreit) noch eine weitere Maßnahme zur sozialen Abfederung:
Haushalte mit geringem Einkommen, die nicht unter diese Kategorie fallen, zahlen künftig jährlich maximal 75 Euro.
Auch Niederösterreich wird auf Basis des NÖ Energiefahrplanes einen großen Anteil am Ausbau der erneuerbaren Energien beizutragen haben, besonders in den Bereichen Photovoltaik und Windkraft gibt es hier noch viel zu tun. Landessprecherin Helga Krismer fordert daher erneut von Landeshauptfrau-Stellvertreter Pernkopf, das sektorale Raumordnungsprogramm für großflächige PV raschest auf den Weg zu bringen, da zahlreiche Projekte derzeit in der Warteschleife hängen. „Beim Ausbau der erneuerbaren Energien darf es keine weiteren Verzögerungen geben. Die Klimakrise lehrt uns diesen Sommer wieder mit Nachdruck, wie die Zeit drängt“, so Krismer abschließend.
Sabine Krainz
Die Grünen Im NÖ Landtag
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