
Arbeitslosigkeit – Muchitsch: „Gibt noch nichts zu feiern und nichts zu beschönigen“
Arbeitslosigkeit inklusive Schulungsteilnehmenden um fast 20.000 Menschen höher als vor der Krise, Langzeitarbeitslosigkeit dramatisch hoch – Regierung schläft
Wien (OTS/SK) – Angesichts der am Montagvormittag von der Regierung vorgelesenen Arbeitsmarktdaten startet SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch einen Weckruf an Minister Kocher: „344.000 Arbeitslose inklusive Schulungsteilnehmenden sind immer noch um fast 20.000 Arbeitslose mehr als im Vergleichsmonat vor der Krise. Da gibt es weder was zu feiern noch zu beschönigen!“, so Muchitsch und fragt stellvertretend für alle Menschen, die derzeit keinen Job finden „was macht die Bundesregierung eigentlich? Wo bleibt eine echte Initiative gegen Langzeitarbeitslosigkeit an Stelle von PR-Schmähs von einem Sprungbrett oder einer Stiftung, die ihrem Namen nicht gerecht wird?“ ****
Gerade im Bereich der Langzeitarbeitslosigkeit geben die Zahlen Anlass zur Sorge: „130.000 Menschen, die schon lange arbeitslos sind und keinen Job finden, werden von der Regierung nach wie vor im Stich gelassen. Der Arbeitsminister kündigt seit seinem Amtsantritt laufend an, aber es fehlen die Taten, wenn es um die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit geht“, fasst Muchitsch die Situation zusammen und erneuert die Forderung nach zusätzlichen Schritten, um Langzeitbeschäftigungslose wieder in Jobs zu bringen. „Die SPÖ hat gute und bewährte Vorschläge eingebracht, wie die Aktion 40.000 und einen Corona-Beschäftigungsbonus für private Unternehmen, der dort 60.000 Jobs schaffen könnte. Es müssen endlich Maßnahmen für die Menschen gesetzt werden, deren Situation sich durch diese Krise nochmals sehr verschärft hat“, so Muchitsch. (Schluss) lk/ls
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