SPÖ-Herr fordert mehr Tempo bei der Umsetzung von Pfand

Ausnahme von kleinen Dosen und Flaschen bei Mehrwegquote enttäuschend

Wien (OTS/SK) – SPÖ-Umweltsprecherin Julia Herr zeigt sich angesichts des heutigen Ministerratsbeschlusses zum Einwegpfand für Plastik und Getränkedosen erfreut: „Wir als SPÖ haben schon lange ein Pfandsystem gefordert – endlich geht hier was weiter!“ Die Abgeordnete kritisiert jedoch die langsame Umsetzung des Pfands sowie die Ausnahme von Gebinden unter 0,5 Liter bei der Mehrwegquote: „Die Ausnahme von kleinen Dosen hat eine große Auswirkung und bremst im Kampf für ein nachhaltiges Mehrweg- und Pfandsystem!“ Profitieren davon würden große Getränkedosenabfüller wie etwa Red Bull oder Coca Cola. „Anscheinend waren wieder einmal die Interessen der großen Konzerne für die Bundesregierung wichtiger als die Umwelt“, so Herr und ergänzt: „Außerdem ist der Umsetzungszeitpunkt mit 2025 viel zu spät!“ ****

„Selbst der Handel ist hier fortschrittlicher und schneller als die Regierung“, so Herr und verweist dabei auf die Forderung nach Einwegpfand, die von großen Handelsunternehmen mit der Getränkeindustrie aufgestellt wurde. „ÖVP und Grüne sind hier von den Unternehmen im Bereich Klima- und Umweltschutz überholt worden und haben jetzt nachbessern müssen“, erklärt die Umweltsprecherin. Für sie steht fest: „Das beste Mittel im Kampf gegen Verschmutzung und Ressourcenverschwendung ist ein österreichweites Pfandsystem mit entsprechenden Mehrwegquoten! Deswegen darf es hier keine Ausnahmen geben und die Regierung darf die Umsetzung des Pfandsystems nicht ins Jahr 2025 verschieben!“ (Schluss) sr/bj

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