„Bewusst gesund“: Prof. Siegfried Meryn informiert über Entstehung und Behandlung rheumatoider Arthritis

Außerdem am 16. Oktober um 17.30 Uhr in ORF 2: Prim. Afshin Assadian spricht über Behandlungsmöglichkeiten chronischer Wunden

Wien (OTS) – Christine Reiler präsentiert im ORF-Gesundheitsmagazin „Bewusst gesund“ am Samstag, dem 16. Oktober 2021, um 17.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Schleimbeutelentzündung in der Hüfte
Als stechenden, ausstrahlenden Schmerz beschreiben Betroffene eine Schleimbeutelentzündung in der Hüfte. Wie Polster schützen Schleimbeutel Stellen wie Gelenke, Sehnen oder Knochenvorsprünge, die Reibung und Druck ausgesetzt sind. Wird dieser Schutz zu stark belastet, kann er sich entzünden und Schmerzen verursachen. Die Statistik zeigt, dass vor allem über 40-Jährige, Übergewichtige, Gelegenheitssportler/innen und häufiger Frauen von einer Schleimbeutelentzündung betroffen sind. Entzündungshemmende Medikamente, Physiotherapie, aber auch Stoßwellentherapie oder Eigenblutbehandlung sind mögliche Behandlungsmethoden. Gestaltung:
Larissa Putz.

Chronische Wunden
Eine gute Wundheilung ist wichtig, um die Schutzfunktion der Haut wiederherzustellen. Je größer und tiefer eine Wunde ist, desto länger dauert die Heilung der Wunde. Auch das Risiko für Komplikationen ist bei großen Wunden erhöht. Wenn die Wundheilung gestört ist und der normale Heilungsprozess nicht einsetzt, können chronische Wunden entstehen. Diese sind mit erheblichen psychischen, aber auch finanziellen Belastungen für die Betroffenen verbunden. Einige Wunden sind von Beginn an als chronisch anzusehen, weil ihnen eine Grunderkrankung vorausgeht, die ebenfalls behandelt werden muss. Das trifft insbesondere auf Gefäßerkrankungen wie PAVK (Schaufensterkrankheit) und Diabetes zu. Über Behandlungsmöglichkeiten spricht Prim. Dr. Afshin Assadian, Vorstand der Gefäßchirurgie Klinik Ottakring und wissenschaftlicher Sprecher des Gefäßforums Österreich, in „Bewusst gesund“.

Wundbehandlung mit Honig
Eine Ursache, warum Wunden schlecht heilen, sind resistente Keime, bei denen die Standard-Antibiotika nicht mehr wirken. Dadurch können sich leichter Bakterienfilme auf der Haut bilden, die die Wundheilung verzögern oder verschlechtern. Ein altes Hausmittel kann hier möglicherweise helfen: Honig. Eine „Dynastie“ von Imkerärztinnen und -ärzten in Oberösterreich beschäftigt sich intensiv mit dieser Problematik. Der Gemeindearzt von Uttendorf im Bezirk Braunau am Inn hat gemeinsam mit seiner Tochter die medizinische Nutzung von Honig zu seinem Thema gemacht und dazu auch schon mehrere wissenschaftliche Studien erstellt. Gestaltung: Christian Kugler.

Nachtkerze
In der Naturheilkunde ist die gemeine Nachtkerze von großer Bedeutung. Zum Einsatz kommen hier vor allem die Samen. Nachtkerzen-Öl, das aus den fettreichen Samen gewonnen wird, enthält einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und ist besonders reich an Linolsäure und der Gamma-Linolensäure sowie Vitamin E. Das Öl findet in der Hautpflege Anwendung, vor allem bei zu starker Trockenheit neigender Haut. Auch als Begleittherapie zur konventionellen Standardtherapie bei Neurodermitis oder Schuppenflechte kann Nachtkerzen-Öl Linderung verschaffen. Aufgrund ihrer Inhaltsstoffe sollen Entzündungen und Juckreiz gemildert und die Haut gepflegt werden. Somit wird die Nachtkerze auch in Kosmetikprodukten zur Hautpflege verwendet. Gestaltung: Christian Kugler.

Akutes Rheuma
Unter dem Begriff Rheuma werden rund 400 verschiedene Erkrankungen zusammengefasst. Meist sind es entzündliche Prozesse in Gelenken und Knochen, aber auch Weichteile wie Muskeln und selbst Organe können betroffen sein. Die häufigste Form ist Arthritis. Diese Gelenksentzündung kann verschiedene Ursachen haben. Die häufigste Form ist die rheumatoide Arthritis. Die akute Arthritis tritt meist nach einer bakteriellen Infektion auf. Über Entstehung und Behandlung informiert Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn.

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