Frauenring zum 23. #femizid: Das Morden geht weiter – Wie lange noch?

Warum sind Frauenleben noch immer nicht viel wert?

Wien (OTS) – „Entsetzt und mit Wehmut müssen wir den 23. #femizid des Jahres 2021 zur Kenntnis nehmen. Am Nationalfeiertag wurde in Vorarlberg eine Frau von ihrem Partner gewürgt, heute ist sie an den Folgen verstorben“, zeigt sich Klaudia Frieben, Vorsitzende des Österreichischen Frauenringes betroffen.

„Zornig müssen wir aber auch zur Kenntnis nehmen, dass 23 Opfer für die Politik noch immer kein Anlass sind, brauchbare Maßnahmen, wie die rasche Umsetzung der Istanbulkonvention, voranzutreiben “, so Frieben.

Der 23. #femizid muss zum Anlass genommen werden, echte Anstrengungen zu unternehmen, um die Istanbulkonvention mit den notwendigen Mitteln von 228 Millionen und 3.000 Arbeitsplätzen in der Gewaltprävention umzusetzen und sofort einen Krisenstab zu installieren, der sich ausschließlich mit Gewalt gegen Frauen befasst. Gewalt gegen Frauen ist Terror gegen Frauen und auch so zu behandeln. Warum sind Frauenleben in Österreich noch immer nicht viel wert?“, kritisiert Frieben.

Klaudia Frieben, Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings
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Tel. 0664/6145800

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