Ernst-Dziedzic übt scharfe Kritik an ungarischem Anti-LGBTIQ-Referendum und ruft zur Einhaltung der Menschenrechte auf

Grüne begrüßen Vertragsverletzungsverfahren der Europäischen Kommission gegen Ungarn

Wien (OTS) – „Ungarn überschreitet im Kampf gegen LGBTIQ-Rechte permanent rote Linien und instrumentalisiert dabei die Rechte von Kindern und Jugendlichen. Die Europäische Staatengemeinschaft muss sich diesem immer stärker wehenden rechtskonservativen Wind vehement entgegenstellen. Menschenrechte sind unteilbar und gelten für jede und jeden unabhängig der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität“, sagt Ewa Ernst-Dziedzic, Sprecherin der Grünen für Außenpolitik, LGBTIQ und Menschenrechte, anlässlich der Freigabe des ungarischen Parlaments für ein umstrittenes Anti-LGBTIQ-Referendum.

Das Referendum richte sich gegen sexuelle Bildung und Aufklärung von Kindern und Jugendlichen, betont Ernst-Dziedzic und weiter:
„Kinder und Jugendliche brauchen Aufklärung und Information und keine Instrumentalisierung durch rechtskonservative Parteien. Orban befindet sich offensichtlich schon im Wahlkampf für die Parlamentswahlen 2022 und hat die LGBTIQ-Community als Feindbild ausgewählt. Dieser Sündenbock-Politik müssen wir mit vereinter Stimme eine Absage erteilen.“

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