FP-Dorner: Gewesslers verkehrspolitische Amokfahrt muss gestoppt werden

Aus für Lobautunnel bedeutet Verkehrsinfarkt der Ostregion

St. Pölten (OTS) – „Das Aus für den dringend notwendigen Lobautunnel wäre eine Katastrophe für die gesamte Ostregion, inklusive eines kompletten Verkehrsinfarktes“, sagte der freiheitliche Verkehrssprecher LAbg. Dieter Dorner aus Niederösterreich. „Es wird höchst Zeit, dass die verkehrspolitische Amokfahrt der Global 2000-Aktivistin im Verkehrsministerium gestoppt wird“, so Dorner. Es sei erstaunlich, dass die ÖVP ihrem Juniorpartner in der Koalition hier derart freie Hand lasse. „Eigentlich müsste Bundeskanzler Schallenberg dringend die Notbremse ziehen, bevor seine Verkehrsministerin noch mehr Schaden anrichtet“, betonte Dorner.

Es sei eine rein ideologisch motivierte Racheaktion an den Autofahrern, diese enorm wichtige Entlastung der A22 und A23 abzusagen, betonte Dorner, der darauf verwies, dass Gewesssler damit rund 200.000 Menschen in den täglichen Megastau zwinge. „Der Transitverkehr fährt nicht mit der Straßenbahn und auch nicht mit dem Lastenfahrrad. Er fährt mit dem LKW quer durch Wien und verstopft täglich die ohnehin zu klein konzipierten Stadtautobahnen“, begründete Dorner die Notwendigkeit der Entlastung durch den Lobautunnel.

Abgesehen vom verkehrspolitischen Mega-Gau, habe das Aus für den Lobautunnel auch verheerende wirtschaftliche und ökologische Auswirkungen. Den zum einen gingen durch den Nicht-Bau tausende Arbeitsplätze verloren und zum anderen werde man mit dem täglichen Stau auf der Tangente wohl kaum das Weltklima retten können, so Dorner.

Zudem erinnerte Dorner die grüne Verkehrsministerin daran, dass es ihre Parteifreunde Verkehrsstadträtin Vassilakou und Klubobmann Ellensohn waren, die alle rechtlichen Voraussetzungen für den Bau der Stadtstraße geschaffen haben. „Mit dem Bau ist daher unverzüglich zu beginnen“, so Dorner, der nicht ganz versteht, warum sich Wiens SPÖ-Bürgermeister Ludwig und Niederösterreichs ÖVP-Landeshauptfrau Mikl-Leitner von der Global 2000-Aktivistin im Verkehrsministerium derart auf der Nase herumtanzen lassen.

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