
SPÖ beantragt mit FPÖ Sonderlandtag zum geplanten Aus der Ötscherlifte
ÖVP muss Antworten für ArbeitnehmerInnen, Unternehmen und BesucherInnen liefern
St. Pölten (OTS) – Die SPÖ NÖ stellt – gemeinsam mit der FPÖ – den Antrag für einen Sonderlandtag, der in den nächsten Tagen eingebracht werden soll. Dann müsse sich der Landtag innerhalb von acht Tagen mit dem geplanten Aus für die Ötscherlifte befassen. „Es gibt dringenden Handlungsbedarf, wenn nicht Unternehmen über Nacht vor den Trümmern ihrer Existenz stehen sollen, wenn nicht eine ganze Region wirtschaftlich vernichtet werden soll. Die NiederösterreicherInnen verlangen in dieser Zeit zu Recht Maßnahmen, die der Bevölkerung helfen, die Arbeitsplätze sichert und Unternehmen unterstützt“, erklärt der Klubobmann der SPÖ NÖ, LAbg. Reinhard Hundsmüller.
„Mit der Entscheidung, die Lifte für immer zu schließen, wird einer ganzen Region die wirtschaftliche Lebensader abgeschnitten und den Menschen, die in der Natur Sport und Bewegung machen wollen, ein Naherholungsraum weggenommen. Es wird eine beliebte Tourismusdestination zerstört, bevor es ein Zukunftsmodell für die vielen Unternehmen und ArbeitnehmerInnen, für die SportlerInnen und Gäste, gibt“, erklärt Hundsmüller. Dieser kündigt auch an, ein Gutachten einfordern zu wollen, dass die volkswirtschaftlichen Auswirkungen einer Schließung der Ötscher-Lifte untersuchen soll.
„Für die Betriebe und Arbeitnehmer vor Ort herrscht noch nie dagewesene absolute Planungsunsicherheit. Keiner weiß, wie es weitergehen soll und dass nur wenige Wochen vor Weihnachten! Der Erhalt der Ötscherlifte ist eine politische Entscheidungsfrage, die im Interesse der Region, des Landes sowie des Skisports ganz klar mit ja zu beantworten ist“, sagt FPÖ Landespartei- und Klubobmann im NÖ Landtag, Udo Landbauer: „Das Skigebiet Lackenhof am Ötscher muss erhalten bleiben und weitergeführt werden. Es geht um über hundert Arbeitsplätze, Privatzimmervermieter, Sportgeschäfte, Gastwirte und viele mehr, deren Familien vom Wintertourismus leben. Die endgültige Schließung ist eine Katastrophe für die Menschen in der Region und eine Bankrotterklärung für das vielfach gepriesene Sport- und Familienland Niederösterreich. Das ist definitiv kein gelebtes Miteinander, sondern eine übereilige Husch-Pfusch-Aktion der ÖVP gegen die Interessen des Landes Niederösterreich und seiner Landsleute. Genauso wie die öffentliche Hand Schwimmbäder oder Kultureinrichtungen mitfinanziert, muss das Land auch bei den Ötscherliften einspringen. Es ist grotesk, wenn das Land in der Wiege des alpinen Skisports immer mehr Skiregionen zusperrt. Das kann und darf nicht unser Anspruch sein.“
Ohne das Wissen der politisch Verantwortlichen, der Mehrheitspartei ÖVP, wäre es nicht möglich, einen derartigen Beschluss von heute auf morgen zu fassen. Gehöre doch die Gesellschaft, die an den Liften beteiligt ist, zu hundert Prozent dem Land Niederösterreich.
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