
Grüne Leopoldstadt/Seitz: Nein zur Verbauung der Venediger Au
Grüne berufen Sondersitzung der Bezirksvertretung ein
Wien (OTS) – „Die plötzliche Bekanntgabe knapp vor Weihnachten, dass die Venediger Au mit einer Halle zubetoniert werden soll, ist Geheimpolitik von vorgestern und eine Missachtung der Bevölkerung“, ärgert sich der Grüne stellvertretende Bezirksvorsteher der Leopoldstadt, Bernhard Seitz. Die SPÖ hat kurz vor Weihnachten angekündigt, die neue Sport & Fun-Halle in die Venediger Au bauen zu wollen, ohne die Bevölkerung in irgendeiner Weise einzubeziehen. „Bezirksvorsteher Nikolai hat auch der Bezirksvertretung sein Wissen vorenthalten, obwohl er explizit danach gefragt wurde, nachdem die ersten Gerüchte über die Pläne aufgetaucht sind“, empört sich Seitz.
„Wir haben daher eine Sondersitzung der Bezirksvertretung einberufen und werden auch eine Bürger:innenversammlung beantragen“, kündigt Seitz an. Die Sondersitzung findet am 24.1.2022 um 17 Uhr statt und kann per per Live Stream verfolgt
werden:[https://www.wien.gv.at/bezirke/leopoldstadt/politik/bezirksve
rtretungssitzung-livestream.html.]
(https://www.wien.gv.at/bezirke/leopoldstadt/politik/bezirksvertretun
gssitzung-livestream.html)
„Ein Monsterprojekt wie die Verbauung der Venediger Au müsse öffentlich und transparent diskutiert und nicht hinter verschlossenen Türen beschlossen werden. Die Menschen haben in einer Stadt, die von sich behauptet, bürger:innenfreundlich zu sein, ein Recht darauf, bei derart folgenschweren Entscheidungen mitzureden. Die Grünen Leopoldstadt haben immer eine neue Sport & Fun-Halle verlangt und daher vorgeschlagen, bereits versiegelte Flächen beim Stadion zu nutzen. Der aktuelle Plan, an Stelle des Jugendsportplatzes in der Venediger Au eine neue Halle zu bauen, sei aber inakzeptabel“, so Seitz.
Eine Halle in der Venediger Au würde Grünraum in zentraler Lage zerstören, Bodenversiegelung und die Verdrängung von Nutzer:innen bedeuten, weil planlos verbaut und insgesamt das Sportangebot reduziert wird. „Aber die SPÖ betoniert so wie früher wild drauf los und versteht nicht, dass sie damit Ressourcen der kommenden Generationen vernichtet“, so Seitz abschließend.
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