Holocaust-Gedenktag – Rendi-Wagner: „Null Toleranz gegenüber Antisemitismus, Ausgrenzung und Hass!“

SPÖ-Bundesgeschäftsführer Deutsch: „Wachsam bleiben gegenüber den vielen kleinen Schritten, die zum Bösen führen“

Wien (OTS/SK) – Heute vor 77 Jahren wurde das nationalsozialistische Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau befreit, in dem rund 1,1 Millionen Menschen ermordet wurden. SPÖ-Bundesparteivorsitzende, Klubobfrau Dr.in Pamela Rendi-Wagner unterstreicht anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktags am 27. Jänner: „Die Gräueltaten des Holocaust müssen uns eine ewige Warnung und Erinnerung sein, uns für eine demokratische Gesellschaft basierend auf gegenseitigem Verständnis und Menschenrechten einzusetzen. Dass die Gräuel des Nationalsozialismus nicht in Vergessenheit geraten und die Geschichte aufgearbeitet sowie daraus gelernt wird, sind wir den Opfern schuldig“, betont Rendi-Wagner die Bedeutung der Erinnerungskultur und fährt fort: „Wir müssen wachsam bleiben, um den Anfängen zu wehren. Es muss null Toleranz gegenüber Antisemitismus, Ausgrenzung und Hass geben. Und wir dürfen nicht müde werden, immer wieder aufs Neue schon gegen die ersten Tendenzen anzukämpfen“, so Rendi-Wagner heute, Donnerstag. ****

Für besondere Aufmerksamkeit appelliert Rendi-Wagner auch beim emotionsgeladenen Thema Corona. Der Vergleich von Corona-Maßnahmen mit totalitärer Politik oder gar dem Faschismus komme einer Verharmlosung der Nazi-Herrschaft gleich. „Es beginnt mit der Sprache und mit Symbolen – überall, auf der Straße, im öffentlichen Raum, im privaten Bereich, im Parlament. Wir alle sind aufgefordert, achtsam zu sein“, so Rendi-Wagner.

Auch SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus und erinnert an die mahnenden Worte des österreichischen Schriftstellers Michael Köhlmeier, der in einer vielbeachteten Rede davor gewarnt hat, dass es zum großen Bösen nie in einem Schritt, sondern in vielen kleinen Schritten gekommen sei. „Der Weg zur Barbarei des NS-Verbrecherregimes, der Weg nach Auschwitz und zum Holocaust hat aus vielen kleinen Schritten bestanden. Das Böse ist wie ein schleichendes Gift. Es entwickelt sich aus Worten, Stereotypen und Vorurteilen, geht über in Entmenschlichung und führt schließlich zur Gewalteskalation. Umso wichtiger ist es, gegenüber den vielen kleinen Schritten wachsam zu bleiben und rechtzeitig zu handeln, damit sich die Gräueltaten des Holocaust nie wieder wiederholen“, so Deutsch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. (Schluss) up/mb

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