ÖH begrüßt Erlass der Studiengebühren für ukrainische Studierende

Notwendiger Schritt wird vom BMBWF umgesetzt, ÖH baut Unterstützung aus

Wien (OTS) – Wie am Donnerstag von Wissenschaftsminister Martin Polaschek verkündet wurde, werden die Studiengebühren für ukrainische Studierende im Sommersemester erlassen. Für die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) wird damit ein solidarischer und notwendiger Schritt umgesetzt, wie Sara Velić erläutert: “In Österreich studieren knapp 2.700 Ukrainerinnen und Ukrainer. Neben den akuten psychischen Belastungen haben viele aktuell nicht einmal Zugriff auf ihr Konto. Der Erlass der Studiengebühren war deshalb ein notwendiger Schritt, den wir begrüßen.”

Die ÖH macht zudem darauf aufmerksam, Studierende an Fachhochschulen nicht zu vergessen. “Auch an Fachhochschulen müssen die Studiengebühren unbedingt erlassen werden!”, fordert Keya Baier aus dem Vorsitzteam. Ebenso wünscht man sich Erleichterungen für russische Studierende, wie Baier fortfährt: “Russische Studierende sind auch von den Auswirkungen des Krieges betroffen und sind für die Situation ebenso wenig verantwortlich wie ukrainische Studierende. Deshalb müssen auch für diese Gruppe Studiengebühren erlassen werden.”

Bei der Interessenvertretung habe man unterdessen bereits das Beratungsangebot aufgestockt und arbeite an weiteren Unterstützungen für Betroffene, wie Naima Gobara aufzählt: “Um Studierende bestmöglich zu unterstützen haben wir diese Woche unser Beratungsangebot ausgebaut und können Studierende jetzt auch auf ukrainisch beraten. Zudem arbeiten wir auf Hochtouren an weiteren Unterstützungen, darunter auch finanzielle Hilfe, um die Auswirkungen des Krieges für Studierende zu mildern.”

ÖH – Österreichische Hochschüler_innenschaft
Paul Benteler
Pressesprecher
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