VP-Mahrer/Taborsky ad Flüchtlingsregistrierung: „Gemeinsam und mit ganzer Kraft für die Menschen aus der Ukraine!“

Die Volkspartei Wien weist Kritik von neos-Stadtrat Wiederkehr am Bund zurück – Bundesregierung arbeitet auf Hochtouren für Menschen aus der Ukraine

Wien (OTS) – Überrascht zeigt sich der designierte Landesparteiobmann der Volkspartei Wien, Stadtrat Karl Mahrer, über die einseitige Kritik von neos-Stadtrat Wiederkehr an der Flüchtlingsregistrierung der Stadt Wien. „Der Vizebürgermeister schiebt die gesamte Verantwortung auf den Bund anstatt seine Zuständigkeit als Stadtrat für Integration wahr zu nehmen. Eine Krise ist nie die Zeit für Schuldzuweisungen, sondern für konstruktive Zusammenarbeit.“

Innenministerium arbeitet auf Hochdruck

Laut einem Interview in der heutigen Ausgabe der Tageszeitung „Die Presse“ wirft Wiederkehr der Bundesregierung ein zu langsames Handeln bei der Aufstellung der Infrastruktur vor, um bei der Registrierung von ukrainischen Kriegsflüchtlingen rasch voranzukommen. Ein Vorwurf, den die Volkspartei scharf zurückweist. „Das Innenministerium arbeitet auf Hochdruck, um den kriegsvertriebenen Menschen aus der Ukraine zu helfen“, so Sicherheitssprecher Hannes Taborsky und verweist auf die aktuellen Zahlen: So haben seit Beginn des russischen Angriffskrieges in der Ukraine 180.000 Menschen aus der Ukraine die Grenze nach Österreich überschritten. Davon sind etwa 150.000 weitergereist.

Seit Sonntag, dem 13. März bis zum Abend des Samstages, 19. März wurden in mehr als 40 Erfassungsstellen bundesweit rund 14.500 Menschen, die aus der Ukraine geflüchtet sind, registriert. „Gestern wurden in Wien in den Erfassungsstellen Austria Center und Messe Wien mehr als 1000 Personen erfasst; bundesweit waren es etwa 2500 Personen“, stellt Taborsky klar.

Handeln statt Streiten

Auch die Bestellung des krisenerfahrenen Michael Takacs als Flüchtlingskoordinator durch die Bundesregierung hat neos-Stadtrat Wiederkehr zu lange gedauert. „2015 hat Wien einen eigenen Flüchtlingskoordinator eingesetzt. Das wäre auch jetzt vom neos-Stadtrat anzudenken anstatt die angeblich späte Bestellung von Takacs zu kritisieren. Wir müssen jetzt gemeinsam an einem Strang ziehen statt politisches Kleingeld zu drucken und wir müssen den Menschen so schnell wie möglich helfen“, so Mahrer abschließend.

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