
FPÖ – Hafenecker: Ja zur Zusammenlegung der Wetterdienste, nein zu möglichen schwarz-grünen Mauscheleien und Postenabsprachen
Jahrelange Forderung der FPÖ nun endlich umgesetzt
Wien (OTS) – Die Zusammenlegung der Geologischen Bundesanstalt (GBA) und der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in ein neues Institut mit dem Namen „GeoSphere Austria“ wurde in der heutigen Nationalratssitzung auch mit den Stimmen der FPÖ beschlossen. „Dabei handelt es sich um eine langjährige freiheitliche Forderung. Der erste Ministerratsvortrag für dieses Vorhaben stammt noch aus der Zeit der ÖVP-FPÖ-Koalition. Jetzt ist das Projekt endlich auf Schiene. Es ist ein gutes Projekt, weil das neue Kompetenzzentrum auch eine Verschlankung der Verwaltung bedeutet“, freute sich heute FPÖ-NAbg. Christian Hafenecker, der auch Vorsitzender des parlamentarischen Ausschusses für Forschung, Innovation und Digitalisierung (FID) ist.
Gleichzeitig warnte Hafenecker die Regierungsparteien davor, dieses neue Institut als Spielwiese für „Black oder Green Jobs beziehungsweise Deals“ zu missbrauchen. Die FPÖ werde genau hinsehen, wie dort Führungspositionen besetzt werden und ob und an wen etwaige Studien oder PR-Aufträge vergeben werden. „Nachdem wir jetzt wissen, dass der grüne Strippenzieher Lothar Lockl in den letzten Jahren 1,4 Millionen Euro quasi mit der Scheibtruhe aus dem Klimaschutzministerium abgeholt hat, ist besondere Vorsicht geboten. Wenn das bei GeoSphere Austria alles vernünftig und objektiv funktioniert, dann sind wir auf einem guten Weg“, so Hafenecker, der zudem der Meinung ist, dass das neue Institut über ausreichend Knowhow verfüge, um Studien selber zu erstellen und sie nicht outsourcen zu müssen.
Generell bemängelte Christian Hafenecker das Verhalten der Regierungsparteien im parlamentarischen FID-Ausschuss: „Es gibt viele Anträge von den Oppositionsparteien, die am Puls der Zeit sind und deren Umsetzung unser Land weiterbringen würden. Aber man müsste sich auch die Zeit nehmen, um darüber zu diskutieren. Diese Bereitschaft vermisse ich bei der ÖVP und den Grünen. Von ihrer Seite wird keine Zusammenarbeit gewünscht. Das ist schade. Diese Kultur der Diskussionsverweigerung gehört beendet.“
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