
Bundesjugendvertretung zu Europatag: Kinder in Not unterstützen
BJV fordert Wahrung der Kinderrechte und spricht sich für eine starke Kooperation innerhalb der EU aus.
Wien (OTS) – Anlässlich des Europatages macht die Bundesjugendvertretung (BJV) darauf aufmerksam, dass es jetzt, angesichts des Ukraine-Kriegs, mehr denn je Kooperation und Solidarität in Europa braucht, damit Kinder und Jugendliche wieder eine Perspektive bekommen. „Derzeit ist das Leben von jungen Menschen nur von Krisen geprägt. Angefangen von der Corona-Krise über die Klima-Krise, jetzt die Ukraine-Krise. All diese globalen Krisenherde verlangen nach einer EU, die weltweit mit einer geeinten Stimme für Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit auftritt“, mahnt BJV-Vorsitzender Sabir Ansari ein.
Gerade für junge Menschen, die jetzt aus der Ukraine flüchten müssen, ist die Situation besonders schwer. Die EU muss dafür Sorge tragen, dass die Rechte der Kinder und Jugendlichen gewahrt werden. „Kinder und Jugendliche haben nach der UN-Kinderrechtskonvention und der UN-Sicherheitsratsresolution ein Recht auf Schutz bei bewaffneten Konflikten und ein Recht auf Beteiligung bei Friedensbildung und Konfliktlösung“, betont Ansari.
In Österreich muss es für junge Menschen in Not umfassende und schnelle Hilfe geben, egal aus welcher Krisenregion sie kommen. „Damit das Kindeswohl gewahrt wird, müssen Kinder und Jugendliche sowie ihre Familien unmittelbaren und unbürokratischen Zugang zum österreichischen Gesundheits- und Sozialsystem sowie zur Bildungsinfrastruktur bekommen“, sagt der BJV-Vorsitzende. Besonders die psychologische Unterstützung der Vertriebenen muss gewährleistet sein. „Für Kinder und Jugendliche, die dem Krieg entkommen sind, müssen niederschwellige, kostenlose und spezifische psychosoziale Angebote zur Verfügung stehen, damit sie ihre Erlebnisse verarbeiten können“, fordert Ansari.
Thema Energie: Europäische Lösung ist gefragt
Auch beim Thema Energie zeigt sich für die BJV, dass eine starke Kooperation der europäischen Länder notwendig ist. Zwar arbeitet die Bundesregierung derzeit daran, die Abhängigkeit von russischem Erdgas zu reduzieren. Für die BJV ist aber klar, dass es europaweit einen Wandel hin zu erneuerbaren Energieformen braucht, die nachhaltig und innerhalb der EU gewonnen werden. „Es braucht den Ausstieg aus fossilen Energieträgern. Nur so kann sichere, zugängliche und saubere Energie auch für künftige Generationen garantiert werden“, fordert der BJV-Vorsitzende.
Bundesjugendvertretung
Kristina Veraszto
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