Nachfrage nach Beruhigungsmitteln und Stimmungsaufhellern in Apotheken steigt um 30 %

Apotheken-Verkaufszahlen zeigen Nachwehen der Pandemie (Vergleich 2019 versus Hochrechnung für 2022)

* Plus bei Beruhigungsmitteln und Stimmungsaufhellern um 30 %

* Immunabwehr-Mittel plus 42 %

* Klassische Nahrungsergänzungsmittel bis zu 66 % im Plus

* Tests und Messinstrumente plus 164 %

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind auch an den Verkaufszahlen der Apotheken deutlich ablesbar. So sehen die mehr als 100 ApoLife Apotheken in ganz Österreich in den kumulierten Auswertungen einige deutliche Trends:

* Beruhigungsmittel und Stimmungsaufheller legen um gut ein Drittel zu: „Aus den Kundengesprächen in unseren Apotheken wird deutlich, dass viele Menschen mit psychischen Folgen der Pandemie kämpfen und daher entsprechende Produkte von den Ärzten verschrieben bekommen bzw. nachfragen“, so Mag. Corinna Prinz-Stremitzer, Vorsitzende der ApoLife Apothekengruppe und selbst Apothekerin in Wien.

* Mittel zur Stimulierung des Immunsystems werden heuer voraussichtlich um 42 % mehr verkauft als noch 2019: „Wir sehen, dass die Menschen vermehrt Vorsorge gegen künftige Infektionen treffen wollen, sicherlich auch unter dem Eindruck der vergangenen zwei Jahre“, erklärt Prinz-Stremitzer.

* Die Warengruppe „Tests und Messinstrumente“ legt im Verkauf um 154 % zu: „Das ist natürlich angesichts des anhaltenden Pandemie-Geschehens weniger überraschend, wobei der Zuwachs der höchste unter allen Warengruppen ist“, so die Vorsitzende der ApoLife Gruppe.

* Teilweise starke Zuwächse zeigen ebenso klassische Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin C-Produkte (plus 50 %), Omega-3-Produkte (plus 54 %) oder Kombiprodukte mit Vitaminen (plus 66 %). Prinz-Stremitzer dazu: „Das kann an der Besorgnis um das eigene Immunsystem im Licht der Pandemie aber auch am wachsenden Bewusstsein um eine aktive Gesundheitsvorsorge liegen und somit parallel zum allgemeinen Verkaufsplus bei Mitteln zur Immunstärkung laufen.“

Die 104 ApoLife-Apotheken wickeln täglich zehntausende Kundenkontakte ab. „Insgesamt ist unser Eindruck, dass sich die Erlebnisse und Befürchtungen der Menschen aufgrund der Corona-Pandemie auch in ihrem Einkaufsverhalten in der Apotheke niederschlagen. So deutliche Veränderungen in den Nachfragezahlen innerhalb von wenigen Jahren waren bisher die absolute Ausnahme“, resümiert Mag. Prinz-Stremitzer.

Mag. Robert Bauer, accelent communications
robert.bauer@accelent.at
Tel. 0664 737 265 93

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