SPÖ-Ecker: „Köstinger Rücktritt war angesichts dürftiger inhaltlicher Bilanz der Ministerin unausweichlich“

Damit sich im Bereich Glyphosatverbot und GAP etwas zum besseren bewegt, darf Landwirtschaftsministerium nicht wieder in Hand des Bauernbunds gegeben werden

Wien (OTS/SK) – SPÖ-Landwirtschaftssprecherin Cornelia Ecker reagiert auf den Rücktritt Elisabeth Köstingers wie folgt: „Elisabeth Köstingers Rücktritt war angesichts einer derart dürftigen inhaltlichen Bilanz unausweichlich.“ Persönlich wünscht sie Köstinger „alles Gute“, im Bereich des Landwirtschaftsressorts gelte es allerdings festzustellen, dass „unter Köstinger entweder zu wenig passiert ist oder der falsche Weg eingeschlagen wurde“, fasst Ecker zusammen. „Ein echter Neustart setzt voraus, dass das Landwirtschaftsministerium nicht mehr in Hand des ÖVP-Bauernbunds landet. Sonst wird sich im Bereich Glyphosatverbot und GAP auch weiterhin nichts ändern“, befürchtet Ecker. ****

Die unerledigte To-do-Liste in den angesprochenen Bereichen sei lang. Die gemeinsame Agrarpolitik (GAP) bedürfe einer dringenden Neuausrichtung zu Gunsten, statt zu Lasten der Umwelt und des Klimas, des Tierwohls sowie kleinerer und mittlerer bäuerlicher Betriebe sowie leistbarer Lebensmittel. „Und auch das Glyphosatverbot darf jetzt nicht länger am ÖVP-Bauernbund scheitern“, fasst Ecker die aus SPÖ-Sicht drängendsten Punkte zusammen. (Schluss) lk/ls

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