Mahrer/Zierfuß ad Wiederkehr: Statt weiterer Ausreden braucht es endlich Taten

Verantwortung darf nicht weiter auf den Bund abgeschoben werden – Probleme an der Wurzel packen

Wien (OTS) – „Anstatt endlich die Probleme im Wiener Bildungsbereich an der Wurzel zu packen, wird neuerlich die Verantwortung auf den Bund abgeschoben“, so Landesparteiobmann Stadtrat Karl Mahrer und der Bildungssprecher der Volkspartei Wien, Gemeinderat Harald Zierfuß in Reaktion auf das heutige Interview in der Tageszeitung „Der Standard“ mit Stadtrat Christoph Wiederkehr.

Dieses sich stetig wiederholende Verhaltensmuster sei alles andere als zielführend. Denn jetzt müsse es darum gehen, die notwendigen Maßnahmen in die Wege zu leiten. „Der Trend, die Probleme im Wiener Bildungsbereich auf den Bund zu schieben, setzt sich bei den neos unvermindert fort. Man kann es aber nicht oft genug wiederholen. Wien-spezifische Probleme müssen auch von der Wiener Stadtregierung gelöst werden“, so Mahrer weiter.

Lehrkräfte: Mittel effizienter einsetzen

In Zusammenhang mit den Lehrkräften für die Wiener Pflichtschulen, sei Wiederkehr neuerlich ins Gedächtnis geschrieben, dass alle Bundesländer nach den gleichen objektiven Kriterien vom Bund denselben Anteil an Lehrerinnen und Lehrern pro Schüler finanziert bekommen, wobei für Deutschförderung, Mittelschulen und Tagesbetreuung an Wiens Schulen Extra-Planstellen vergeben werden. „Der verantwortliche Bildungsstadtrat muss daher die Bemühungen dahingehend anstellen, die bereits vorhandenen Mittel effizienter und zielgerichteter einzusetzen“, so Zierfuß weiter.

Fokus auf Spracherwerb im Kindergarten

Angesichts der Tatsache, dass 8 von 10 Schüler in Wien die Bildungsstandards nicht oder nur teilweise erreichen bzw. 60 Prozent der Wiener Volksschulkinder mit Deutschproblemen bereits in Österreich geboren sind, ist es offensichtlich, dass bereits im Kindergarten nicht ausreichend Deutsch gelernt wird. „Daher benötigen wir in den Wiener Kindergärten endlich kleinere Gruppen, mehr Sprachförderkräfte und einen klaren Fokus auf den Spracherwerb“, so Zierfuß weiter. „Das Ziel ist klar. Jedes in Österreich geborene Kind muss zu Schulbeginn ausreichend Deutsch können, um die Fähigkeit zu haben dem Unterricht zu folgen und als ordentlicher Schüler geführt zu werden“, so Mahrer.

Wiederkehr muss aktiv seinen Beitrag leisten

Statt weiterer Ausreden brauche es nun endlich konkrete Taten. „Stadtrat Wiederkehr muss aktiv seinen Beitrag dazu leisten und darf sich nicht weiter in den Schmollwinkel zurückziehen“, so Mahrer und Zierfuß abschließend.

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