Städtebund unterstützt Städte bei „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“

3. Tagung „Stadt und Land in die Zukunft denken“ am 17. Mai von 10-16 Uhr

Wien (OTS/RK) – „Städte und Gemeinden sind dafür prädestiniert, die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen umzusetzen. Denn auf lokaler Ebene können Best-Practices erarbeitet werden, die in weiterer Folge auch global anwendbar sind“, betont Städtebund-Generalsekretär Thomas Weninger anlässlich der dritten Tagung „Stadt und Land in die Zukunft denken“ in der Garten Tulln. Und Weninger weiter: Es gibt bereits viele herausragende Beispiele zur Nachhaltigkeit in Städten, die im Rahmen der Tagung präsentiert werden.“

Der Österreichische Städtebund setzt sich seit Langem für Nachhaltigkeit ein und unterstützt Österreichs Städte und Gemeinden bei der Umsetzung der 17 Sustainable Development Goals (SDGs). Er hat mit seinen Partnern, allen voran dem KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung sowie dem Institut für Umwelt, Friede und Entwicklung (IUFE) und dem Ökosozialen Forum Wien umfangreiche Unterlagen (z.B.: der SDG-Leitfaden für Städte) erarbeitet, mit deren Hilfe Städte und Gemeinden die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen in ihrem Verantwortungsbereich umsetzen können. Diese Aktivitäten werden im Rahmen der Tagung auf dem Gelände der Garten Tulln präsentiert.

Außerdem wurde auf Anregung des Städtebunds von IUFE, Ökosozialem Forum Wien und KDZ ein erster SDG-Kommunalcheck für Investitionsprojekte erarbeitet, der Städte und Gemeinden bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele im Rahmen von konkreten Vorhaben (in diesem Fall die Errichtung eines Kindergartens) unterstützen soll. Im Rahmen eines Workshops am 17. Mai in Tulln sollen Themen für weitere derartige Unterlagen ermittelt werden.

Abschließend betont Städtebund-Generalsekretär Thomas Weninger noch einmal: „Die Daseinsvorsorge passiert in den Städten und Gemeinden: die Müllabfuhr muss funktionieren, die Wasser- und Energieversorgung, der öffentliche Verkehr und vieles mehr. Denn all das macht auch die Lebensqualität einer Stadt aus. Und für die Zukunft, auch angesichts der aktuellen Energiekrise, des Klimawandels und der finanziellen Sorgen der Städte und Gemeinden, müssen wir verstärkt darauf schauen, dass die Projekte in unseren Städten nachhaltig, innovativ und fit für die Zukunft sind und auch bleiben“.

Weitere Infos finden Sie unter:

[https://www.staedtebund.gv.at/themen/agenda-2030-un-sdgs/]
(https://www.staedtebund.gv.at/themen/agenda-2030-un-sdgs/)

[https://www.iufe.at/projekte/tool-sdg-kommunalcheck-fuer-investition
sprojekte]
(https://www.iufe.at/projekte/tool-sdg-kommunalcheck-fuer-investition
sprojekte)

Über die Vereinten Nationen und ihre 17 Nachhaltigkeitsziele

Die Vereinten Nationen haben sich im Jahr 2015 in der „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ darauf verständigt, 17 Ziele – darunter „Industrie, Innovation und Infrastruktur, bezahlbare und saubere Energie, nachhaltige Städte und Gemeinden, Maßnahmen zum Klimaschutz – in 5 Kategorien (Governance, Soziales und Gesundheit, Bildung und Wirtschaft, Daseinsvorsorge und Raumgestaltung) bis zum Jahr 2030 einzuhalten; auch Österreich hat sich dazu verpflichtet. SDGs stehen dabei für Sustainable Development Goals.

Über den Österreichischen Städtebund

Der Österreichische Städtebund ist die Interessenvertretung und eine starke Stimme für Städte und größere Gemeinden in Österreich. Aktuell sind es 259 Mitgliedsgemeinden. Zwei Drittel der österreichischen Bevölkerung leben in Ballungsräumen. Auch mehr als 70 Prozent der Arbeitsplätze befinden sich hier.

Der 71. Österreichische Städtetag findet von 1. bis 3. Juni 2022 in Villach statt, #städtetag2022

Weitere Informationen: [www.staedtebund.gv.at] (http://www.staedtebund.gv.at) (Schluss) red

Elisabeth Hirt
Österreichischer Städtebund
Tel.: 01/4000 – 89990
Email: elisabeth.hirt@staedtebund.gv.at
Web: stadtebund.gv.at
71. Städtetag in Villach von 1. bis 3. Juni 2022

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