
AK hilft Pflegeassistentin, die vom Arbeitgeber im Stich gelassen wurde
Die AK ist #deineStimme für Gerechtigkeit
Wien (OTS) – Pflegeassistentin zu sein, ist ein harter Beruf, aber dieser Pflegeassistentin, die gerne Diplom-Krankenschwester werden wollte, wurde es besonders schwer gemacht: Um eine Diplom-Krankenschwester zu werden, bildete sich die Wienerin neben der Vollzeit-Arbeit in einem Senior:innenwohnhaus weiter. Die Ausbildungskosten von 5.400 Euro übernahm zunächst der Arbeitgeber.
So arbeitete die Frau im ersten schwierigsten Pandemiejahr nicht nur Vollzeit in einem Senior:innenwohnhaus, sondern absolvierte auch den Großteil ihrer Ausbildung. Sie schaffte 11 von 13 Prüfungen und leistete drei der vier Praktika. Bei zwei Prüfungen scheiterte sie allerdings und fragte an, ob ihre Ausbildungszeit verlängert werden könnte.
Doch der Arbeitgeber sagte, sie sei nicht lernwillig, zudem erhielt sie die Kündigung. Außerdem verlangte der Arbeitgeber die für die Ausbildung bezahlten 5.400 Euro zurück.
Die AK versucht der Frau zu helfen, indem sie vor Gericht zieht, damit die Frau nicht diese 5.400 Euro bezahlen muss und weitere Möglichkeiten des Abschlusses der Ausbildung gefunden werden.
Denn das Institut, in dem sie die Ausbildung begann – das Institut ProPraxis in Graz – ist mittlerweile insolvent.
Auch in der Sendung Bürgeranwalt am Samstag auf ORF2 wurde dieser Fall behandelt.
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