Grüne Wien/Lehmann: Die Argentinierstraße soll Fahrradstraße werden – das „fahrradfreundliche“ Konzept ist eine Verwässerung

Wien (OTS) – „Wenn die Stadt Wien in ihren Publikationen aus der Argentinierstraße eine fahrradfreundliche Straße machen will, ist das eine unzulässige Verwässerung,“ kritisiert Karin Lehmann, Klubobfrau der Grünen Wieden, „Der größte Vorteil einer Fahrradstraße ist, dass es keinen motorisierten Durchzugsverkehr gibt. Damit sind optimale Verhältnisse für einen sicheren Radverkehr gegeben, sowohl für schnelle als auch gemütliche Fahrer:innen. Kfz dürfen zufahren und müssen bei der nächsten Möglichkeit wieder abfahren.“

Die Grünen Wieden treten gemeinsam mit der Radlobby seit 4 Jahren für die Fahrradstraße Argentinierstraße ein. Als Teil des übergeordneten Wiener Radwegenetzes sollte sie beste Bedingungen für ihre Benützer:innen bieten. Der ‚fahrradfreundliche‘ Schlenker der Stadt ist schon wieder eine Verbeugung vor dem Autoverkehr, die wir entschieden ablehnen. Denn dann wären die Bedingungen für die Radfahrer:innen schlechter als vorher: kein Radweg mehr, alle gemeinsam auf der Fahrbahn und die PKW könnten wieder durchfahren.

Die Grünen Wieden fordern für die Argentinierstraße eine Fahrradstraße, wie auch die große Mehrheit der kürzlich befragten Anrainer:innen: ohne Durchzugsverkehr, mit einem breiten Gehsteig für Fußgänger:innen, gepflasterte Parkflächen ohne Gehsteigkante. Entlang der Straße achtzig neue Bäume oder, wenn im Boden liegende Einbauten sie verhindern, hochwachsende Sträucher. Die Allee aus früheren Zeiten soll zum Nutzen aller wieder hergestellt werden.

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