„Dein Körper ist okay so, wie er ist!“ – SOS-Familientipps zu Bodyshaming
Fragwürdige körperliche Idealbilder führen auf Social Media nicht selten zu Mobbing. Die SOS-Familientipps zeigen, wie Eltern ihrem Kind ein positives Selbstbild vermitteln können.
Wien (OTS) – Wenn im Sommer Bikini und Badehose ausgepackt werden, zeigt sich oft, dass sich Kinder und Jugendliche in ihrer Haut nicht wohlfühlen. Anstatt sich unbeschwert am Badespaß zu erfreuen, fühlen sie sich unsicher und hadern mit Komplexen. Häufiger Grund: Sie haben Diskriminierung wegen ihres äußeren Erscheinungsbildes erfahren oder haben ein verzerrtes körperliches Idealbild im Kopf, dem sie entsprechen möchten.
Soziale Netzwerke inszenieren ein vermeintlich perfektes Körperbild. Wer diesem nicht entspricht, wird oft beleidigt, ausgeschlossen oder abgewertet. „Besonders für Kinder und Jugendliche wird diese neue Form des Mobbings – das so genannte Bodyshaming – zur Belastung“, sagt Marie-Theres Schumi, Sozialpädagogin bei SOS-Kinderdorf.
Die Expertin rät Eltern, ihre Kinder bereits früh dafür zu sensibilisieren, dass alle Menschen verschieden sind und das gut so ist. Mit Kommentaren über das Äußere sollte man sich zurückhalten und sich lieber auf innere Werte, Eigenschaften und Stärken des Kindes konzentrieren. So lernt der Nachwuchs, dass diese wichtiger sind als Äußerlichkeiten. Bei einem konkreten Fall von Bodyshaming gilt:
Sowohl das Kind als auch die Eltern sollten sich dagegen wehren.
Ausführliche Anregungen gibt’s in den [SOS-Familientipps.]
(https://www.sos-kinderdorf.at/aktuelles/themen/familientipps/bodysha
ming)
SOS Kinderdorf
Jakob Kramar-Schmid
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jakob.kramar-schmid@sos-kinderdorf.at
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