Samariterbund: Die Jugend engagiert sich

Der UNO-„Tag der Jugend“ am 12. August 2022 thematisiert das gesellschaftliche Engagement junger Menschen.

Wien (OTS) – „Nicht nur am ‚Internationalen Tag der Jugend‘ sollte uns bewusst sein, dass viel zu viele junge Menschen in Krisengebieten leben, nicht zur Schule gehen und oft von Armut, sozialer Ausgrenzung, schlechter Gesundheitsversorgung, ungleicher Behandlung der Geschlechter und Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind“, erklärt Reinhard Hundsmüller, Bundesgeschäftsführer des Samariterbundes.

Im Jahr 1999 wurde der 12. August von der UNO-Generalversammlung zum „Internationalen Tag der Jugend“ erklärt. Seither wird jedes Jahr an diesem Tag die Rolle junger Menschen in der Gesellschaft angesprochen und daran erinnert, mit welchen Problemen die Jugend der Welt konfrontiert ist.

„Der Samariterbund unterstützt das Bemühen der Europäischen Union, die Jugendlichen in gesellschaftspolitische Prozesse einzubeziehen und dabei zu unterstützen, freiwillig Verantwortung zu übernehmen. Das Ehrenamt ist und bleibt ein fixer unverzichtbarer Baustein unserer Gesellschaft und steht beim Samariterbund für gelebte Solidarität“, so Hundsmüller.

Junge Menschen in der Politik

Die aktuelle Eurobarometer-Umfrage 2022 zeigt, dass sich junge Menschen in ganz Europa gesellschaftlich deutlich mehr engagieren als früher. 58 Prozent von ihnen bringen sich EU-weit aktiv in die Gesellschaft ein. Seit dem letzten Eurobarometer (2019) ist das eine Zunahme um 17 Prozent.

In der Politik kommt die Jugend aber immer noch viel zu wenig zu Wort: Das Durchschnittsalter der Mitglieder des Europäischen Parlaments (MEP) liegt bei 55 Jahren. Von 751 Abgeordneten im Europaparlament sind nur 84 jünger als 40. Elf Mitgliedsländer haben kein einziges MEP unter 40 – sogar das österreichische Parlament ist mit einem Durchschnittsalter von 49,49 deutlich jünger als das Europäische Parlament.

„Das Klischee, dass junge Menschen sich nicht für Politik interessieren, ist mehr als überholt. Viele von ihnen wünschen sich mehr Einfluss auf die Politik“, sagt Hundsmüller. „Ihnen sind vor allem die Themen Umweltschutz, Klimawandel, Menschenrechte, Demokratie und die Bekämpfung von Armut und sozialer Ungleichheit wichtig. Die EU muss auch eine EU der Jugend sein.“

Samariterjugend für alle zwischen 6 und 18

Bei der Samariterjugend ist es „cool“, helfen zu können! Dort lernen schon Kinder die wichtigsten Handgriffe der Ersten Hilfe – aber ohne dabei auf Spaß, Spiel und Abenteuer verzichten zu müssen. Die Teilnahmen an Flohmärkten und Workshops gehören ebenso dazu wie Sammlungen für bedürftige Menschen. Neben den klassischen Rettungsaufgaben nimmt das soziale Engagement bei der Samariterjugend sehr viel Platz ein. Das Freizeit-Angebot reicht von Ausflügen mit Zelten bis hin zu Exkursionen in unbekannte heimische Regionen. Dabei nimmt auch die professionelle Ausbildung der Jugendleiter*innen einen sehr hohen Stellenwert ein.

Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
Georg Biron
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