Oö. Volksblatt: „Unwetter-Tragödie“ (von Heinz WERNITZNIG)

Ausgabe vom 20. August 2022

Linz (OTS) – Einmal mehr haben im heurigen Sommer Unwetter mit Windspitzen von mehr als 130 km/h in Teilen Österreichs eine Spur der Verwüstung gezogen. Donnerstagnachmittag ist es aber nicht bei Millionenschäden an Häusern und landwirtschaftlichen Kulturen geblieben. Gleich fünf Personen – darunter zwei Mädchen – kamen durch umstürzende Bäume ums Leben.
Laut Meteorologen hat sich die Gewitterline sehr rasch und heftiger als von den Vorhersagemodellen berechnet entwickelt, auch der Schwerpunkt lag weiter im Osten als erwartet. Dies zeigt einmal mehr, dass Wetterwarnungen zwar wichtig, aber nicht immer punktgenau sind. Aktivitäten im Freien sollte man sich daher bei prognostizierten Unwettern ganz genau überlegen.
Fix ist nur eines: Durch die Erderwärmung werden Extremwetterereignisse wie Überschwemmungen, Stürme und Hitze häufiger und auch intensiver. Das bedeutet, Niederschläge und Stürme gewinnen an Kraft, die Temperaturen bei Hitzewellen steigen und Dürren werden noch verheerender. Einzige Möglichkeit, um diese negative Entwicklung einzubremsen, ist der Ausbau von Alternativenergien und die Reduktion von klimaschädlichen Treibhausgasen. Jeder kann dazu – Stichwort PV-Anlage – einen Beitrag leisten.

Oö. Volksblatt, Chefredaktion
0732/7606 DW 782
politik@volksblatt.at
http://www.volksblatt.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender