„Bewusst gesund“ über die Volkskrankheit Fettleber und ihre Folgen

Am 3. September um 17.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) – Christine Reiler präsentiert im ORF-Gesundheitsmagazin „Bewusst gesund“ am Samstag, dem 3. September 2022, um 17.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Stilles Leiden – Fettleber und ihre Folgen

Bis vor wenigen Jahren dachte man beim Stichwort „Fettleber“ meist an übermäßigen Alkoholkonsum. Inzwischen ist klar: Auch andere Lebensstil-Faktoren können die Entstehung einer Fettlebererkrankung auslösen. Bewegungsmangel und ungesunde Ernährung führen zu Fetteinlagerungen im Organ und zu Folgeerkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Beschwerden oder Leberzirrhose. Eine Fettleber gilt daher längst als ernsthafte Volkskrankheit. Bereits jede/r zweite bis dritte Erwachsene über 50 Jahre ist davon betroffen. Die gute Nachricht: Durch gezielte Ernährungsumstellung, etwa mit Hilfe eines Leberfasten-Programms, kann eine Fettleber in den meisten Fällen wieder geheilt werden. Gestaltung: Silke Tabernik

Medizinische Begriffe: Nüchtern

Diesen Sommer hat Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn medizinische Fachbegriffe erklärt, die häufig für Missverständnisse sorgen, wie z. B. „nüchtern“. Ärzte und Ärztinnen meinen damit, dass der Magen leer sein soll, was bei manchen Untersuchungen und Eingriffen notwendig ist. Insbesondere bei Operationen unter Narkose sollte sechs bis acht Stunden davor nichts mehr gegessen werden. Auch bei einer Blutabnahme zur Bestimmung von Blutzucker und Blutfetten sollte man üblicherweise acht bis zwölf Stunden davor nichts essen, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen.

Rotklee – Hormone von der Wiese

Der Rotklee wird seit dem Mittelalter als Heilpflanze geschätzt und heute vor allem in der Frauenheilkunde eingesetzt. In den Blüten stecken Isoflavone, die zu den sekundären Pflanzenstoffen gehören und auf den Hormonhaushalt wirken. Rotklee wird auf Grund der ähnlichen Struktur auch als „Phytoöstrogen“ bezeichnet und bei der Prävention von hormonabhängigen Krebserkrankungen, wie zum Beispiel Brust- oder Prostata-Krebs, eingesetzt. Darüber hinaus wird dem Klee ein positiver Einfluss auf die Leber, das Herz-Kreislauf-System und auf die Knochengesundheit nachgesagt. Gestaltung: Tommy Schmidle

Heilung aus dem Tierreich: Psyche

Rund 30 Prozent aller Österreicherinnen und Österreicher halten ein Haustier. Gerade in den vergangenen Pandemiejahren hat sich gezeigt, wie wichtig Tiere sein können, um Einsamkeit und Isolation zu erleichtern. Doch neben den psychischen Effekten sind auch die physischen Vorteile von Haustieren bestens erforscht. So können diese unter anderem bei chronischen Erkrankungen wie etwa Diabetes oder Bluthochdruck vorbeugend wirken. Im letzten Teil der „Bewusst gesund“-Sommerserie gewährt der Veterinärmediziner Dr. René Anour wieder Einblick in die faszinierenden Heilkräfte der Tierwelt und verrät, wie wir Menschen uns diese in Zukunft zunutze machen können.

Feldenkrais – kleine Bewegung, große Wirkung

Die Feldenkrais-Methode unterscheidet sich grundlegend von anderen Bewegungsformen. Sie ist eine Lernmethode, die auf der Erkenntnis basiert, dass zwischen Bewegung und Lernen ein enger neuronaler Bezug besteht. Sie nutzt unter anderem die Veränderungsfähigkeit von Synapsen und Nervenzellen. Die Feldenkrais-Methode schult die Orientierung im Raum und die Fähigkeit, sich – wie beim mentalen Training – Bewegungen vorzustellen. Da es in Feldenkrais-Stunden kein „Richtig“ oder „Falsch“ gibt, gehen die Anleitenden auf die individuellen Möglichkeiten der jeweiligen Person ein und unterstützen sie, ihr Bewegungsrepertoire und ihren Bewegungsradius zu erweitern. Gestaltung: Denise Kracher

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