
SPÖ-Heide: Mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Europa stärken!
Bericht des EU-Parlaments fordert mehr Investitionen in Bildung als Präventionsmaßnahme
Heute wurde der Bericht über die Auswirkungen COVID-19-bedingter Schließungen von Bildungs-, Kultur-, Jugend- und Sporteinrichtungen auf Kinder und Jugendliche in der EU im Europäischen Parlament abgestimmt und mit einer eindeutigen Mehrheit angenommen. EU-Abgeordneter Hannes Heide ist Berichterstatter und betont: „Das Thema psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ist aktuell eine der größten Herausforderungen unserer Gesellschaft. Viele von uns haben stark unter der Pandemie gelitten, am stärksten betroffen waren aber oft Kindern und Jugendliche: Die Zahl der Jugendlichen, die unter psychischen Problemen leiden, ist in den letzten zwei Jahren von 10-20 Prozent auf 20-25 Prozent gestiegen. Das ist höchst alarmierend! Auslöser waren oft die Schließung von Schulen, Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen, denn fehlende Aktivität wirkt sich häufig negativ auf das geistige und körperliche Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen aus. Gleichzeitig fehlt es an Präventivmaßnahmen: Wir müssen uns darum bemühen, bereits in der frühkindlichen Bildung und Erziehung, mentale Gesundheit zu fördern und stärker in den Bildungsbereich zu investieren!“ ****
„Mentale Gesundheit war eines der dringendsten Anliegen, das von Jugendlichen im Rahmen der Konferenz über die Zukunft Europas eingebracht wurde – nehmen wir dieses Anliegen ernst! Wir müssen jetzt aus der Pandemie lernen und versuchen, in Zukunft besser auf die Bedürfnisse von Kinder und Jugendlichen einzugehen. Gerade in diesem Jahr, in dem wir das europäische Jahr der Jugend ausgerufen haben, müssen wir jungen Menschen zeigen, dass sie die Zukunft Europas sind!“, fügt Heide hinzu. (Schluss) ls
Lena Rank
Pressesprecherin der SPÖ-Delegation im Europäischen Parlament
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