
NEOS fordern nach rassistischer Entgleisung sofortige Konsequenzen
Hoyos: „Nehammer und Mattle müssen klarstellen, ob jemand wie Dominik Traxl für sie als Kandidat noch tragbar ist.“
„Wenn das der ,neue Stil der Volkspartei ist, dann gute Nacht“, sagt NEOS-Generalsekretär Douglas Hoyos dazu, dass dem Chef der Tiroler Jungbauern und Landtagswahlkandidat Dominik Traxl ein Facebook-Posting „gefällt“, in dem NEOS-Abgeordneter und Kandidat für die Landtagswahl Yannick Shetty rassistisch beschimpft und ihm abgesprochen wird, ein Hirn zu haben. „Ich erwarte mir von ÖVP-Chef Karl Nehammer und von ÖVP-Tirol-Spitzenkandidat Anton Mattle sofortige Konsequenzen – und eine Klarstellung, ob jemand wie Traxl nach dieser Entgleisung wirklich bei der ÖVP einen Platz hat und ob er für sie als Listensiebenter für die Tiroler Landtagswahl am 25. September noch tragbar ist.“
Dass die ÖVP und ihre Jungbauern wegen des NPO-Förderskandals, den NEOS aufgedeckt haben, massiv unter Druck stehen und Traxl deshalb heute auch dem U-Ausschuss in Wien Rede und Antwort stehen muss, habe sich die Volkspartei selbst zuzuschreiben, so Hoyos. „Dass die Volkspartei in Bedrängnis ist und ihre Umfragewerte sinken und sinken, liegt an der unermesslichen Gier der ÖVP und daran, dass sie jeden Anstand und Sinn für richtig und falsch verloren hat – was Traxl einmal mehr beweist, wenn er auf diejenigen losgeht, die den Skandal aufgedeckt haben, statt sich darum zu kümmern, dass die unrechtmäßig kassierten Förderungen sofort zurückgezahlt werden. Er muss sich umgehend öffentlich bei Yannick Shetty entschuldigen.“
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