
SPÖ-Matznetter: Lob für IV-Chef Knill, der sich SPÖ-Forderung nach Marktregulierung anschließt
ÖVP und Grüne weder so weitblickend noch so verantwortungsbewusst – Krisenpolitik nur Stückwerk
„Die hohen Energiepreise sind längst ein enormes Problem für die österreichische Industrie und Wirtschaft. Viele Unternehmen und damit viele Arbeitsplätze stehen am Spiel, wenn nicht rasch regulierend in den außer Rand und Band geratenen Strom- und Gasmarkt eingegriffen wird. Diese Gefahr hat auch IV-Chef Georg Knill erkannt, der sich nach einem löblichen Sinneswandel im heutigen ORF-Morgenjournal-Interview der SPÖ-Forderung nach einer Energiepreisregulierung anschließt. Die österreichische Bundesregierung hingegen ist weder so weitblickend noch so verantwortungsbewusst. ÖVP und Grüne haben auf EU-Ebene mehrfach die notwendigen Eingriffe in den versagenden Markt verhindert und sich explizit für die Beibehaltung des Merit-Order-Prinzips ausgesprochen. Und auf österreichischer Ebene bleibt die Krisenpolitik ein Stückwerk, das Menschen und Wirtschaft kaum unterstützt“, kritisiert der SPÖ-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter. ****
Die SPÖ, so Matznetter, habe bereits einen konkreten Plan vorgelegt. „Ziel dieses Plans ist es, Gas möglichst günstig einzukaufen und zum gestützten Preis von 50 Euro pro Megawattstunde an Wirtschaft und Bevölkerung weiterzugeben. Dies gelingt am besten durch einen koordinierten Einkauf auf europäischer Ebene. Wenn es nicht EU-weit geht, dann muss die Regierung diesen Plan national umsetzen. Es ist fahrlässig und verantwortungslos, dass die Regierung nicht schon längst handelt. Denn nur, wenn wir jetzt schnell handeln, können wir Menschen und Wirtschaft vor den explodierenden Kosten schützen“, so Matznetter abschließend. (Schluss) sr/lp
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