VP-Mahrer/Korosec/Zierfuß: Ticket-System der Wiener Linien – der Zug in die Vergangenheit

Wiener Linien wurden wegen Diskriminierung verurteilt – Benachteiligung von Studierenden und Frauen weiter an der Tagesordnung.

Wien (OTS) – Wie unlängst bekannt wurde, sind die Wiener Linien aufgrund diskriminierender Ungleichbehandlung verurteilt worden. Doch auch nach bereits rechtskräftiger Verurteilung ist kein Einlenken seitens der Stadt Wien erkennbar. Studierende und Seniorinnen werden weiterhin vom Ticket-System der Wiener Linien benachteiligt. „Ein einheitliches Studententicket wäre hierfür eine einfache Lösung. Die Wiener Volkspartei fordert dieses schon seit geraumer Zeit“, so der Landesparteiobmann der Wiener Volkspartei, Stadtrat Karl Mahrer. „Es ist mehr als fraglich, wieso es in der Studentenstadt Wien keine einheitliche Jahreskarte für Studierende gibt“, so Gemeinderat und Jugendsprecher der Wiener Volkspartei, Harald Zierfuß.

Mobilität im Alter ohne Nachteil für Frauen leistbar machen

Das derzeitige Ticket-System der Wiener Linien sieht weiters erst ab dem 65. Lebensjahr ermäßigte Fahrkarten für Seniorinnen und Senioren vor. Pensionsbedingte Einkommenseinbußen finden aber gerade bei Frauen oft vor dem 65. Lebensjahr statt. „Mobilität im Alter muss leistbar sein. Es ist an der Zeit, dass die Stadt Wien endlich generationsübergreifende Politik ohne Benachteiligung bestimmter Gruppen praktiziert“, so die Gemeinderätin und Seniorenratspräsidentin Ingrid Korosec. „Ein fair gestaltetes Seniorenticket ist kein Ding der Unmöglichkeit. Andere Städte machen es vor, beispielsweise Linz, wo der Bezug einer staatlichen Eigenpension auch unter 65 den Kauf eines Seniorentickets ermöglicht. In Wien scheitern echte Verbesserungen für Seniorinnen offenbar am Willen der Verantwortlichen“, sagt Korosec weiter. „Die Diskriminierung von Frauen und Studierenden im Ticket-System der Wiener Linien ist leider ein unveränderter Missstand, auf den wir die Stadt Wien bereits mehrfach aufmerksam gemacht haben. Was braucht es noch, dass die Wiener Stadtregierung endlich aus ihrem Dornröschenschlaf aufwacht“, so Mahrer abschließend.

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