
Dr. Walter Rosenkranz: „Ich möchte Schaden von Österreich fernhalten!“
Die Verfassung muss Leitlinie für den Bundespräsidenten sein
Auf die Verfassung als klare Leitlinie verwies heute FPÖ-Bundespräsidentenkandidat Dr. Walter Rosenkranz im Rahmen seiner Ausführungen beim FPÖ-Bundesparteitag in St. Pölten: „Im Unterschied zu Van der Bellen stelle ich die Verfassung aber nicht unter einen Glassturz, sondern nehme mir das zu Herzen, was die Verfassung vorschreibt. Da steht alles drinnen, wonach man seine Politik und das Lenken des Staates ausrichten kann und muss.“ Als Bundespräsident wolle er die direkte Demokratie stärken und nicht nur Pseudo-Beteiligungsmodelle einsetzen. Die direkte Demokratie wie in der Schweiz sei sein Vorbild.
Rosenkranz gewinne zusehends den Eindruck, dass die Menschen als Untertanen behandelt werden: „Uns wird das Geld aus den Taschen genommen und dann müssen wir auch noch ‚Danke‘ sagen für irgendwelche Gutscheine. Diese Untertanenmentalität muss man durchbrechen. Ich mag die Menschen in unserem Land. Mein ganzes Leben habe ich immer für die Menschen und deren berechtigte Interessen gekämpft. Ich werde jeden Tag von den Menschen über die großen Probleme unterrichtet. Für sie möchte ich ein Sprachrohr sein. Sie haben größte Angst davor, dass sie sich ihr Leben nicht mehr leisten können. Es braucht daher einen radikalen Kurswechsel.“
Der FPÖ-Kandidat warb für eine Rückkehr der Souveränität für Österreich, die durch das immer weitere Auslagern von Kompetenzen nach Brüssel scheibchenweise verloren gehe. Die Neutralität ist in den Augen von Walter Rosenkranz in Granit gemeißelt: „Wir müssen uns aus allem heraushalten, was uns in Österreich Schaden zugefügt hat. Ich möchte keine Denkmäler für Gefallene in Österreich mehr sehen. Ich will das nicht mehr erleben.“
Zu den Russland-Sanktionen meinte Rosenkranz: „Wir brauchen russisches Erdgas. Daran führt kein Weg vorbei. Es wird umweltfreundliche Technologien geben, die uns unabhängiger machen. Bis es soweit ist, dauert das aber noch. Als österreichischer Bundespräsident möchte ich Schaden von Österreich fernhalten.“
Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ)
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