
Forderungen der Gewerkschaften unvernünftig und überzogen
Metalltechnische Industrie steht vor Rezession, Teuerung kann von Betrieben nicht allein getragen werden, Forderungspaket vor diesem Hintergrund realitätsfern
Zum Start der Kollektivvertragsverhandlungen der Metalltechnischen Industrie haben die Gewerkschaften heute ein Forderungspaket präsentiert, das neben geforderten Lohn- und Gehaltserhöhungen um 10,6 % noch weitere umfangreiche Forderungen im Rahmenrecht beinhaltet.
Dazu hält Christian Knill, Obmann des Fachverbands Metalltechnische Industrie (FMTI), fest: „Die Sozialpartnerschaft steht heuer vor einer ihrer größten Herausforderungen. Krieg, überschießende Energiepreise, die hohe Inflation – all das belastet Betriebe und Beschäftigte gleichermaßen. Das Forderungspaket der Gewerkschaften ist aus unserer Sicht unvernünftig und überzogen. Dieses Wunschpaket würde den Betrieben massive Mehrkosten verursachen, das ist absolut realitätsfern. Jeden Tag erreichen uns neue schlechte Nachrichten und die Branche steht tatsächlich vor einer Rezession. Unsere Unternehmen können und werden in der derzeitigen Situation die aktuelle Teuerung nicht allein schultern. Staat, Betriebe und Beschäftigte müssen diese Krise gemeinsam bewältigen. Die Bundesregierung hat mit den Anti-Teuerungsmaßnahmen ein bislang einzigartiges Paket auf den Weg gebracht, das die Kaufkraft bereits deutlich stärkt. Das ist in den Verhandlungen jedenfalls zu berücksichtigen.
Fachverband Metalltechnische Industrie
Dipl.-iur. Sabine Hesse, MBA
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