
Tiroler Tageszeitung, Leitartikel, Ausgabe vom 4. Oktober 2022. Von WOLFGANG SABLATNIG. „Problem erkannt, Lösung ungenügend“.
Kanzler Nehammer sucht die Zusammenarbeit mit Ungarn und Serbien, um die illegale Migration unter Kontrolle zu bringen. Die Ursachen sind aber zu komplex, um ihnen mit Zäunen und Hotspots begegnen zu können.
Seit Sebastian Kurz steht die ÖVP unter Generalverdacht: Wenn von Asyl und Migration die Rede ist, muss es den Türkisen ganz schlecht gehen. Dann greifen sie auf das Rezept zurück, das ihren kurzen Höhenflug befeuert hat. Gestern folgte Bundeskanzler Karl Nehammer einer Einladung des ungarischen Premiers Viktor Orbán nach Budapest. Gemeinsam mit Serbiens Präsidenten Aleksandar Vucic berieten sie die Lage auf der – was sonst? – Balkanroute.
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