ORF-Pläne zur Einstellung der einzigen zwei bundesweiten Radiosendungen für Kinder: Falsch, bei Kindern als erstes zu sparen!

Netzwerk Kinderrechte Österreich fordert von ORF-Führung Ausweitung des öffentlich-rechtlichen Angebots für Kinder und Jugendliche statt Kürzung

Laut einem Bericht der Tageszeitung DER STANDARD vom vergangenen Wochenende sollen die beiden einzigen bundesweiten Radiosendungen des ORF für Kinder, „Rudi Radiohund“ und „Kinderuni“, gestrichen werden. Welche Formate Ö1 dann wirklich auf Grund von Sparvorgaben von rund 900.000 Euro verlieren würde, werde in den derzeit laufenden Budgetverhandlungen besprochen. Das Netzwerk Kinderrechte Österreich mit seinen 50 Mitgliedsorganisationen appelliert deswegen eindringlich an Generaldirektor Roland Weißmann, Hörfunkdirektorin Ingrid Thurnher und Ö1 Senderchef Martin Bernhofer diese beiden Kindersendungen nicht einzustellen: „Es ist falsch, immer bei Kindern als erstes zu sparen! Das passiert viel zu oft in der Politik. Der ORF hat aber einen öffentlich-rechtlichen Auftrag und müsste das Angebot für Kinder und Jugendliche ausbauen statt es zu kürzen.“ so Elisabeth Schaffelhofer-Garcia Marquez vom Netzwerk Kinderrechte. Selbst ORF-Radiodirektorin Thurnher habe im Interview mit dem STANDARD zugegeben: „Wir haben etwa für Kinder relativ wenig Angebot.“

Elisabeth Schaffelhofer-Garcia Marquez
Mobil: 0676/88011-1016
elisabeth.schaffelhofer@kinderhabenrechte.at
www.kinderhabenrechte.at

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