
Voglauer: Studie zur Evaluierung der Roma-Strategie belegt dringenden Handlungsbedarf zur Förderung der sozialen Inklusion von Rom:nja
Grüne: Aktuelle Forschungsergebnisse müssen in nationale Roma-Strategie einfließen und Rom:nja in Entwicklung und Umsetzung der Strategie eingebunden werden
„Es gibt noch viel zu tun. Die Studienergebnisse zur Umsetzung der nationalen Roma-Strategie bekräftigen zum einen deren Notwendigkeit, zum anderen verdeutlichen sie aber auch den bestehenden Handlungsbedarf in allen gesellschaftlichen Bereichen – sei es am Arbeitsmarkt oder im Wohnbereich. Vor allem braucht es aber eine gute Datengrundlage, damit überprüft werden kann, ob die getroffenen Maßnahmen auch effizient sind. Jedenfalls sind Rom:nja in die Entwicklung und Umsetzung der Strategie einzubinden, denn sie sind es, die ihre Lebensrealitäten am besten kennen. Der paternalistische Zugang der Mehrheitsgesellschaft muss ein Ende haben, wir brauchen ein Empowerment der Rom:nja selbst“, erklärt Olga Voglauer, Volksgruppensprecherin der Grünen, im Rahmen einer Studienpräsentation.
Bei der am Dienstag präsentierten Studie zur Evaluierung der nationalen Strategie zur Inklusion der Rom:nja in Österreich (SENSIRO-Projekt) wurden erstmals 400 in Österreich lebende Rom:nja und Jenische zur Umsetzung der Roma-Strategie und ihren Erfahrungen in Österreich befragt.
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