
Totschnig: Ohne Bäuerinnen und Bauern keine Lebensmittel!
Bundesminister im Landwirtschaftsausschuss: Lebensmittelversorgung hat in Zeiten der Krise höchste Priorität – Anti-Teuerungs-Pakete der Bundesregierung wirken
„Ohne unsere Bäuerinnen und Bauern gibt es keine Lebensmittel“, erinnert Bundesminister Norbert Totschnig im heutigen Landwirtschaftsausschuss des Parlaments und betont, dass die Lebensmittelversorgungssicherheit für ihn „absolute Priorität“ habe. „Das geht nur mit unseren bäuerlichen Familienbetrieben, die tagtäglich regionale Lebensmittel bester Qualität unter Einhaltung höchster Standards produzieren – auch in Krisenzeiten. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere heimische Produktion stärken“, so Totschnig und verweist auf die bereits umgesetzten Entlastungspakete der Bundesregierung.
„Zusätzlich zum 28 Mrd. Euro Anti-Teuerungs-Paket mit dem bereits ausgezahlten Klimabonus oder der doppelten Familienbeihilfe im August haben wir ein 110 Mio. Euro Versorgungssicherungspaket geschnürt, das heuer noch an unsere Bäuerinnen und Bauern ausgezahlt wird.“ Zudem wurden bereits Ende September 9 Mio. Euro für den Obst- und Gemüseanbau in Glashäusern ausgezahlt, ein Stromkostenzuschuss für landwirtschaftliche Betriebe in der Höhe von 120 Mio. Euro sei in Vorbereitung. „Meine Aufgabe als Landwirtschaftsminister ist es, die Verfügbarkeit von Lebensmitteln zu sichern. Denn eine Verknappung würde die Preise zusätzlich erhöhen. Mit diesen Maßnahmen können wir die heimische Produktion bestmöglich unterstützen. Wir gehören EU-weit zu den Ländern, die am schnellsten und umfangreichsten Entlastungen gegen die Teuerung umgesetzt haben. Unsere Pakete wirken“, so Totschnig.
„Unsere Bäuerinnen und Bauern brauchen Planungssicherheit für Versorgungssicherheit. Die neue Gemeinsame Agrarpolitik ab 2023 ist der Weg dorthin“, führt Totschnig weiter aus. „Die GAP ist ein Zukunftsprogramm für unsere bäuerlichen Familienbetriebe. Österreich gehört zu den ersten Ländern, die in Umsetzung gehen. Wir schließen an die bisherigen Anstrengungen und bewährten Programme an, um unseren Familienbetrieben Zukunftsperspektiven zu geben, den ländlichen Raum zu stärken und unsere Vorreiterrolle im Bereich des Ressourcen-, Umwelt- und Klimaschutzes auszubauen“, erklärt Totschnig weiter. So werde das Agrarumweltprogramm ÖPUL inhaltlich und finanziell erweitert. Über 570 Mio. Euro stehen künftig pro Jahr für freiwillige Umweltleistungen der heimischen Bäuerinnen und Bauern zur Verfügung. Die Landwirtschaft in Berg- und benachteiligten Gebieten wird weiter abgesichert. In der Ausgleichszuglage werden die Zahlungen für die ersten 20 Hektar noch einmal erhöht. Für die LEADER-Regionen stehen 42 Mio. Euro pro Jahr zur Verfügung. Weitere Infos unter www.landwirtschaft.at
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