
Rössler/Grüne: Klimakrise und Biodiversitätskrise können nur gemeinsam gelöst werden
Ergebnisse des Living Planet Report sind alarmierend
„Es ist ein trauriger Tag für die Artenvielfalt unserer lebendigen Erde“, sagt Astrid Rössler, Umweltsprecherin der Grünen, zu den jüngsten Ergebnissen des Living Planet Report. In nur 50 Jahren sind die Bestände aller wildlebenden Arten weltweit um zwei Drittel eingebrochen. Hoher Flächenverbrauch ist hier der größte Treiber in Österreich.
Mit dem fortschreitenden Artenverlust verlieren wir im Kampf gegen die Klimakrise die Natur als wichtigste Verbündete, lautet die dringende Warnung von Georg Scattolin vom WWF. Intakte Naturräume wie Wälder, Moore und Grasland, sind nicht nur wichtige Lebensräume für unzählige Arten, sondern auch riesige CO2-Speicher.
Die Biodiversitätskrise und Klimakrise stehen in Wechselwirkung und müssen gemeinsam gedacht werden. „Wir brauchen eine starke, intakte Natur und wir brauchen den Artenreichtum, um gegen die Klimakrise gewappnet zu sein“, betont Rössler und hält fest: „Dazu müssen wir unsere Anstrengungen verstärken. Der neue Biodiversitätsfonds mit mehr als 50 Millionen Euro ist hier ein wichtiger Schritt von Umweltministerin Leonore Gewessler.“
Eine neue Bodenschutzstrategie und die Biodiversitätsstrategie sind weitere wichtige Projekte gegen den fortschreitenden Lebensraum- und Artenverlust. „Aber auch strengere Strafen bei Wilderei von gefährdeten Arten, wie etwa Luchs und Adler, erhöhen den Schutz und das Bewusstsein für unsere Artenvielfalt“, hält Rössler fest.
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