
Welternährungstag: WWF fordert Ernährungswende gegen Artensterben und Klimakrise
Lebensmittelproduktion trägt maßgeblich zum Artensterben bei – WWF fordert Reduktion des Fleischkonsums, Stopp der Lebensmittelverschwendung und entwaldungsfreie Lieferketten
Laut dem jüngsten WWF-Living-Planet-Report sind die untersuchten Wildtierbestände seit 1970 im Schnitt um 69 Prozent eingebrochen. Einer der wesentlichen Treiber des Artensterbens ist unser derzeitiges Ernährungssystem: “Für die Produktion von Lebensmitteln werden weltweit artenreiche Lebensräume wie Regenwälder, Savannen und Moore zerstört. Zusätzlich entstehen dabei bis zu 37 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen”, sagt Hannah-Heidi Schindler, Expertin für nachhaltige Ernährung beim WWF Österreich. ALLEIN DIE EU IST DURCH IHRE HANDELSBEZIEHUNGEN FÜR RUND 16 PROZENT DER GLOBALEN REGENWALDABHOLZUNG VERANTWORTLICH. Insbesondere der viel zu hohe Fleischkonsum und die sinnlose Verschwendung von Lebensmitteln befeuern die weltweite Naturzerstörung und belasten damit auch unser Klima massiv.
Alexa Lutteri, MA, BSc
Pressesprecherin WWF Österreich
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