Energieversorgungssicherheit: Wien richtet Expert*innengremium ein

Stadtrat Peter Hanke: „Bundesregierung und Länder müssen Notfallpläne gemeinsam abstimmen“

Aus heutiger Sicht ist die Energieversorgung der Wiener*innen gesichert, damit es so bleibt, ist aber vorausschauendes Handeln erforderlich. Der Krisenstab der Stadt Wien analysiert daher die Lage der Versorgungssicherheit seit dem Frühjahr 2022 in wöchentlichen Sitzungen. Die Stadt Wien ist auf verschiedene Entwicklungen vorbereitet, dabei jedoch wie alle anderen Bundesländer auf Informationen und Entscheidungsgrundlagen seitens des Bundes angewiesen. Zur Vorbereitung wurden in Deutschland Szenarien berechnet und Stresstests durchgeführt und publiziert. Vergleichbares wäre von Seiten des Bundes auch in Österreich erforderlich.

Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke erneuert daher den Appell an die österreichische Bundesregierung, gemeinsam an einem Strang zu ziehen, in Gespräche mit den Ländern einzutreten und diese über die Notfallpläne des Bundes im Detail zu informieren. „Die Sicherstellung der Energieversorgung ist klare Bundeskompetenz. Im täglichen Krisenstab des Energieministeriums sind derzeit keine Vertreter*innen der Länder eingebunden. Was im Fall der Fälle bei Eintreten einer Energielenkung geschieht, ist daher für die Länder nicht ausreichend klar. Was wir jetzt brauchen ist Planungssicherheit“, fordert Hanke.

Roberta „Louis“ Kraft
Mediensprecherin Stadtrat Peter Hanke
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