
VGT-Obmann reagiert auf Zwischenrufe des ÖVP-Tierschutzsprechers gestern im Parlament
Trotz jahrzehntelanger Blockadepolitik der ÖVP ist es nur mit großem öffentlichen Druck gelungen, immer wieder im Tierschutz etwas weiter zu bekommen
Die Phrase „Tierschutz mit Augenmaß und Hausverstand“ stand immer schon für die Ablehnung jeden Fortschritts in der Tierschutzgesetzgebung, um dann gleich mit „Verlagerung der Produktion ins Ausland“ ergänzt zu werden. Mit diesen Worten hat sich auch der neue ÖVP-Tierschutzsprecher Josef Hechenberger kürzlich ins Amt eingeführt, und diese Worte hat er auch gestern wieder anlässlich des Hearings zum Tiertransportvolksbegehren im Parlament geäußert. Gefolgt vom Zwischenruf an die VGT-Sprecherin Ann-Kathrin Freude, die als Expertin der SPÖ vor Ort war, dass sie, statt Tiertransportrecherchen in Spanien durchzuführen, lieber auf einer Tiroler Alm arbeiten solle. Und zusätzlich meinte Hechenberger, der VGT würde die ÖVP loben, weil in den letzten Jahrzehnten im Tierschutz im Vergleich zu anderen sozialen Themen viel weitergegangen ist.
VGT-Obmann DDr. Martin Balluch antwortet: „Die Erfolge im Tierschutz, die der VGT und andere Organisationen eingefahren haben, waren immer gegen den anhaltenden Widerstand der ÖVP erkämpft. Ob das Legebatterieverbot oder die Einführung eines Bundestierschutzgesetzes, ob die Etablierung von Tierschutzombudspersonen oder das Verbot von Tierversuchen an Menschenaffen, und ob das
VGT – Verein gegen Tierfabriken
DDr. Martin Balluch
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