
Weckruf, um Impflücken zu schließen
Mangelnde Impfbereitschaft öffnet viralen Erkrankungen Tür und Tor in Österreich. Als effektive Maßnahme helfen Impfungen dabei, Erkrankungswellen einzudämmen.
Mit Bezug auf den heutigen Appell der Österreichischen Ärztekammer an die Bevölkerung, das vielfältige Impfangebot zu nutzen, um sich vor Virus-Erkrankungen zu schützen, sagt Alexander Herzog, Generalsekretär der PHARMIG: „Der Rückgang der Hygienemaßnahmen in den vergangenen Monaten sowie die mangelnde Impfbereitschaft haben dazu beigetragen, dass COVID-19 und andere virale Erkrankungen weiter beziehungsweise wieder verstärkt auftreten. Wie wir alle im bisherigen Kampf gegen die Pandemie gesehen haben, stellen Impfungen die effektivste Maßnahme dar, die uns das Gesundheitssystem im Kampf gegen gefährliche und vermeidbare Infektionskrankheiten bietet, neben Hygienemaßnahmen. Um bevorstehende Erkrankungswellen schon im Vorhinein einzudämmen, sollten wir uns daher mit Blick auf unsere eigene Gesundheit aktiv schützen, indem wir uns impfen.“
Herzogs Appell, sich impfen zu lassen, beschränkt sich nicht nur auf COVID-19, sondern bezieht sich auch auf jene Infektionskrankheiten, gegen die sich die Bevölkerung in Österreich laut Ärztekammer bisher nur unterdurchschnittlich geschützt hat. Dazu zählen beispielsweise Influenza, Masern, Diphtherie, Tetanus, Pertussis, Polio, Humane Papillomaviren (HPV), FSME sowie Hepatitis A und B. „Den Österreicherinnen und Österreichern stehen umfangreiche Schutzimpfungen zur Verfügung, die mit Bedacht auf die eigene Gesundheit auch wahrgenommen und genutzt werden sollen. Jeder Erkrankungsfall ist einer zu viel, vor allem wenn er durch eine Impfung vermeidbar ist“, sagt Herzog.
Dass der Verlauf vieler Erkrankungen heute nicht mehr aussichtslos ist, hängt eindeutig mit Fortschritten in der Forschung sowie mit der Verfügbarkeit von Impfungen zusammen. Das macht sie, neben einem gesunden Lebensstil und Hygienemaßnahmen, zu einer essenziellen Säule der Prävention. „Impfungen bedeuten dabei nicht nur den Schutz der eigenen Gesundheit, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung. Denn wer sich impft, schützt sich selbst, sein Umfeld und trägt obendrein dazu bei, das Gesundheitssystem merkbar zu entlasten, da dadurch mehr Kapazitäten für andere Behandlungsfälle frei bleiben“, so Herzog. Nähere Informationen zu verfügbaren Impfungen beinhaltet der Österreichische Impfplan.
Über die PHARMIG: Die PHARMIG ist die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband ca. 120 Mitglieder (Stand Oktober 2022), die den Medikamenten-Markt zu gut 95 Prozent abdecken. Die PHARMIG und ihre Mitgliedsfirmen stehen für eine bestmögliche Versorgungssicherheit mit Arzneimitteln im Gesundheitswesen und sichern durch Qualität und Innovation den gesellschaftlichen und medizinischen Fortschritt.
PHARMIG – Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs
Peter Richter, BA MA MBA
Head of Communications & PR
+43 664 8860 5264
peter.richter@pharmig.at
www.pharmig.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender