
NEOS: Was machen die Energieminister:innen eigentlich beruflich?
Claudia Gamon: „Die Mitgliedsstaaten sind ihrer Verantwortung den europäischen Bürgerinnen und Bürgern gegenüber heute erneut nicht nachgekommen.“
Mit völligem Unverständnis reagiert NEOS-Europaabgeordnete Claudia Gamon auf den ihrer Meinung nach gescheiterten Energieminister:innenrat: „Die Menschen in Europa haben keine Geduld mehr. Wir haben keine Zeit mehr. Der November steht vor der Tür, da können wir es uns schlicht nicht mehr erlauben, dass eine weitere Runde der ambitionslosen Energieministerinnen und Energieminister ohne Ergebnis bleibt und sie die Verantwortung zurück an die Kommission spielen statt die Menschen jetzt spürbar zu entlasten. Zwischen Kriegsbeginn und heute liegen neun Energieministertreffen, acht Monate und null Lösungen. Wie kann es sein, dass noch immer nichts Konkretes auf dem Tisch liegt?“
GEMEINSAMER GASEINKAUF ALS KLEINSTER GEMEINSAMER NENNER
Dass sich die Runde auf den gemeinsamen Gaseinkauf geeinigt hat, sei schön und gut, so Gamon, „aber dieser kleinste gemeinsame Nenner ist bei Weitem nicht ausreichend. Wir bräuchten schon längst Instrumente, die die Menschen schnell spürbar entlasten. Der gemeinsame Gaseinkauf ist nicht die Lösung aller Probleme, sondern muss ein Teil einer großen europäischen Antwort auf dieser Krise sein. Die Mitgliedsstaaten sind ihrer Verantwortung den europäischen Bürgerinnen und Bürgern gegenüber heute erneut nicht nachgekommen.“
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