Weil Lehrer:innen systemrelevant für unsere Schulen sind!

Verkündung von Maßnahmen gegen den Lehrer:innenmangel durch die Ressortstrategie “Klasse Job” des Bildungsministeriums

Wien (OTS) – Bildungsminister Martin Polaschek präsentierte heute die größte Lehrkräfteoffensive der Zweiten Republik. Mit der Ressortstrategie “Klasse Job” soll der Lehrkräftebedarf nachhaltig gedeckt werden. Das Paket des Bildungsministeriums beinhaltet unter anderem die Aufwertung des Lehrberufes als auch die Möglichkeit mehr Quereinsteiger:innen in die Schulen zu holen und Pädagog:innen stetig weiterzuentwickeln.

Die Schülerunion begrüßt angesichts der aktuellen Lage des Lehrkräftemangels die Ressortstrategie des Bildungsministeriums. Lehrkräfte sind für einen qualitativen Unterricht systemrelevant und die Anpassung des Lehrbildes an die Ansprüche des 21. Jahrhunderts sieht die Schülerunion sehr positiv.

„An immer mehr Schulen wird der aktuelle Lehrer:innenmangel spürbar. Stunden, die ausfallen und nicht nachgeholt oder suppliert werden, weil die nötige Anzahl an Lehrpersonen einfach nicht verfügbar ist. Besonders die Maßnahme, in der Berufsorientierung in den Schulen anzusetzen und den Lehrberuf aufzuwerten, sehen wir als sehr sinnvoll an. Was will ich nach der Schule machen und möchte ich vielleicht zurück an die Schule gehen, um die Zukunft von morgen auszubilden? Eine Auseinandersetzung mit diesen Fragen zeugt genau von unserer Vorstellung einer Schule, die nicht nur auf die Matura, sondern aufs Leben vorbereitet.”, so die Bundesschulsprecherin Flora Schmudermayer.

„Als Schülerunion begrüßen wir die Maßnahmen des Bildungsministeriums. Besonders die Weiterentwicklung der Pädagog:innenbildung und damit auch eine Umsetzung unserer Forderung nach einem berufsbegleitenden Masterstudium für Lehramtsstudent:innen freut uns sehr. Durch diese Maßnahme können junge Lehrkräfte bereits im Masterstudium Berufserfahrung sammeln und die Student:innen können bereits viel früher in den Schulen unterrichten und es wird wiederum dem Lehrkräftemangel entgegengewirkt. Weiters sehen wir die vorgesehene Überarbeitung der Curricula als sehr sinnvoll an. Mehr Praxis bereits im Studium ermöglicht den Studierenden eine bessere Vorbereitung auf den Einstieg in ihr Berufsleben.“, so der Bundesobmann Manuel Kräuter.

Die Schülerunion ist mit über 30.000 Mitgliedern die größte Schüler:innenorganisation Österreichs, in der sich die Mitglieder ehrenamtlich engagieren. Durch ihr vielfältiges Serviceangebot, wie zum Beispiel dem Schulrechtsnotruf und diversen Weiterbildungen, gilt sie als wichtige Anlaufstelle für Schüler:innen. Darüber hinaus bringt sie ihre Forderungen in der Bundesschülervertretung (BSV) ein, in der sie im Schuljahr 2022/23 26 von 29 Mandaten stellt. Die Bundesschulsprecherin Flora Schmudermayer kommt ebenfalls von der Schülerunion.

Rückfragehinweis:
Lena Huber
Pressesprecherin Schülerunion
lena.huber@schuelerunion.at
+43 650 420 67 94

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