Start der Klimakonferenz: EU-Lieferkettengesetz notwendig für verpflichtenden Klimaschutz bei Unternehmen

GLOBAL2000: Die EU kann ihre Klimaziele nicht erreichen, ohne den Privatsektor durch das neue EU-Lieferkettengesetz zu mobilisieren!

Am vergangenen Freitag, 4. November, fand im Haus der Europäischen Union eine Veranstaltung zum EU-Richtlinienentwurf über Sorgfaltspflichten für Unternehmen in Bezug auf Nachhaltigkeit (kurz: EU-Lieferkettengesetz) statt. Neben der Einhaltung von Menschenrechten und den Auswirkungen globaler Lieferketten auf Menschen weltweit stand, passend zum Start der Klimakonferenz in Ägypten (COP27), auch der fehlende Klimaschutz im Lieferkettengesetz auf der Tagesordnung. Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 kritisiert als Teil der EU-weiten Kampagne “Justice is Everybody’s Business!” (dt.: Gerechtigkeit geht uns alle an!), dass im Entwurf des EU-Lieferkettengesetzes bisher keinerlei Klimaverpflichtungen vorgesehen sind.

“ANGESICHTS DER DRINGLICHKEIT, DIE SCHLIMMSTEN AUSWIRKUNGEN DER KLIMAKRISE NOCH ZU VERMEIDEN, FÜHRT AN EINER EINBINDUNG DER UNTERNEHMEN KEIN WEG VORBEI. WIR FORDERN DESHALB GEMEINSAM MIT HUNDERTEN ZIVILGESELLSCHAFTLICHEN UND GEWERKSCHAFTLICHEN ORGANISATIONEN, DASS UNTERNEHMEN ZUR VERRINGERUNG DER TREIBHAUSGASEMISSIONEN IN IHREN BETRIEBEN UND IN IHREN GLOBALEN LIEFERKETTEN VERPFLICHTET WERDEN. NUR SO KANN DIE EU IHRER VERANTWORTUNG FÜR KLIMASCHUTZ NACHKOMMEN”, SAGT ANNA LEITNER, LIEFERKETTENEXPERTIN BEI GLOBAL 2000.
Klimaziele nur gemeinsam mit Unternehmen erreichbar

Hannah Keller, MA, Global 2000 Pressesprecherin, 0699 14 2000 64, hannah.keller@global2000.at
Anna Leitner MSc, GLOBAL 2000 Ressourcen- und Lieferkettenexpertin, 0699 14 2000 22, anna.leitner@global2000.at

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